nadja dornis – Projekt Weltethos

Autor: nadja dornis

Kondolenzbuch I Book of condolence

Wir trauern um den Gründer des Projekt Weltethos
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng.

Er ist am 6. April im Alter von 93 Jahren friedlich in seinem Haus in Tübingen eingeschlafen.

Möchten Sie Ihrer Trauer Ausdruck verleihen?

Dann haben Sie dazu im digitalen Kondolenzbuch die Möglichkeit:

 


 

We mourn the death of the founder of the Global Ethic Project
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng.

He fell asleep peacefully at his home in Tübingen on April 6 at the age of 93.

Would you like to express your grief?

Then you have the opportunity to do so in the digital book of condolence:

Grundkurs Evangelische Religion der Jahrgangsstufe 11 des Siebenpfeiffer Gymnasiums Kusel

Wir vom Grundkurs Evangelische Religion der Jahrgangsstufe 11 des Siebenpfeiffer Gymnasiums Kusel teilen die Werte und Ziele des „Projekts Weltethos“ und bekennen uns gerne und entschlossen zu ihnen. Wir unterstützen dieses Projekt, weil wir davon überzeugt sind, dass alle Religionen gemeinsame Werte besitzen und dass sich Gespräche darüber lohnen, da sie uns dabei helfen, die anderen Religionen besser zu verstehen und weil sie für ein gelingendes Zusammenleben wichtig sind.

Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

Miteinander oder Gegeneinander? Diese Frage stellt sich zurzeit einmal mehr. Es lohnt sich für das Miteinander einzutreten. Gerade jetzt und gerade global. Die Besinnung auf das Verbindende zwischen den verschiedenen Religionen und Gesellschaften hilft uns, gemeinsam die großen und drängenden Probleme unserer Zeit zu lösen. Für mich sind es dabei die christlichen Werte als Grundlage des gesellschaftlichen und politischen Handelns, die in der aktuellen Herausforderung der Corona-Pandemie bedeutender denn je sind. Desto schneller sich Gesellschaft und Wirtschaft wandeln, desto wichtiger wird die Besinnung auf das Wesen des Menschen. Diesem christlichen Menschenbild fühle ich mich verpflichtet.

Nadja Dornis

Das Projekt Weltethos bietet einen Weg um Spaltung zu überwinden, Dialog zu ermöglichen und Gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Gemeinsame Werte sind für mich die Grundlage für ein verantwortungsbewusstes und gelingendes Miteinander in Vielfalt.

Rudolf Decker, ehemaliger CDU-Politiker

Im Geist und nach dem Wortlaut der Präambel des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland gilt es, Zeichen gegen Spaltung und für ein friedliches Zusammenleben der Menschen zu setzen. Zusammen mit den Freunden der Stiftung für Grundwerte und Völkerverständigung haben wir uns deshalb zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für die Verantwortung vor Gott und den Menschen zu fördern. Der ‚Gottesbezug‘ des Grundgesetzes führt zur Nächstenliebe, dem grundlegenden Bindemittel der Gesellschaft und fordert dazu auf, selbst den Feind wert zu achten. Schon Johannes Rau hat es auf den Punkt gebracht: „Versöhnen statt spalten!“

Dr. Gregor Gysi, Mitglied des Deutschen Bundestages

Wenn wir endlich ein Zeichen gegen Spaltung setzten, wäre allgemein nicht nur zu tolerieren, sondern zu begrüßen, wenn ein Schwarzer eine Weiße heiratet, eine Jüdin einen Palästinenser, eine Muslimin einen Christen, ein Moslem eine Ungläubige und so weiter. Warum ist das in vielen Köpfen nicht normal, weil doch die eigentlich wichtige Frage nur lautete, ob sie sich wirklich lieben?

Dr. Rudolf Böhmler, Staatsekretär a.D., Präsident der DRF Luftrettung e.V.

Breite Bevölkerungsschichten haben -Umfragen zufolge- „Angst sich zu äußern“. Politische Diskussionen werden polarisiert. Schimpfworte wie „Rechtspopulist“, „Rassist“, „Nazi“ sind wohlfeil geworden. Haben wir den Grundkonsens über unsere Werte und Normen verloren? Nein! Aber es ist dringend nötig, dass viele, nein wir alle, uns aktiv beteiligen, uns gegen die Spaltung der Gesellschaft zu wehren und uns mit aller Kraft für ein friedvolles und tolerantes Zusammenleben einsetzen.

Johannes Schmalzl, Hauptgeschäftsführer IHK Region Stuttgart

Unserer Welt geht es gerade nicht gut. Globalen Herausforderungen wie zum Beispiel der Beendigung von Krieg und Bürgerkrieg sowie Flucht und Vertreibung, der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie oder des Klimawandels wird die Menschheit aktuell nicht gerecht. Seit am 10. Dezember 1948 im Pariser Palais de Chaillot die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verkündet wurde, ist unsere Welt nicht freier und gerechter geworden. Immer weniger Menschen weltweit kommen in den Genuss demokratischer Freiheiten. Es ist Zeit für einen neuen Anlauf für mehr Freiheit, Gewaltlosigkeit, Gemeinsamkeit, Gerechtigkeit – und weniger Spaltung, Hass und Intoleranz.