Kondolenzbuch I Book of condolence – Projekt Weltethos

Kondolenzbuch I Book of condolence

Wir trauern um den Gründer des Projekt Weltethos
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng.

Er ist am 6. April im Alter von 93 Jahren friedlich in seinem Haus in Tübingen eingeschlafen.

Möchten Sie Ihrer Trauer Ausdruck verleihen?

Dann haben Sie dazu im digitalen Kondolenzbuch die Möglichkeit:

 


 

We mourn the death of the founder of the Global Ethic Project
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng.

He fell asleep peacefully at his home in Tübingen on April 6 at the age of 93.

Would you like to express your grief?

Then you have the opportunity to do so in the digital book of condolence:

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Kommentare (231)

  • Prof. Mag. Edith Riether, Präsidentin der Initiative Weltethos Österreich

    Mit dem einmaligen Projekt Weltethos wird Prof. Küng in die Geschichte eingehen, weil uns nur mehr die Besinnung auf das religiösen und säkularen Traditionen gemeinsame Ethos vor einem Krieg Aller gegen Alle retten kann.

  • Elisabeth Ziegler-Duregger United Religions Initiative URI CC Austria

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr.Dr. Küng!
    Ich möchte mich von Herzen für Ihre Arbeit im interreligiösen Dialog bedanken. Die Ausstellungsplakate „Weltreligionen- Weltfrieden-Weltethos“ haben in Osttirol schon viele Menschen begeistert. Demnächst werden verschiedene Stellen in Österreich die neuen Begleithefte dazu per Post erhalten.
    Es freut mich auch, dass das Parlament der Weltreligionen im Oktober 2021 das Thema „A Global Ethic“ gewählt hat.
    Sie werden nun in einer Dimension weiter wirken, die mit unserer eng verbunden ist. Auch dafür bedanke ich mich jetzt schon.
    Mit herzlichen Grüßen
    Elisabeth Ziegler-Duregger
    Verein „Bildung bringt Frieden“ Lienz Osttirol
    URI Austria
    heaven-on-earth-wiki.org eine Sammlung von Organisationen,
    die am Himmel auf Erden arbeiten, wie es auch die Stiftung Weltethos tut.

  • Prof. Dr. Werner G. Jeanrond, Universität Oslo

    Seit mehr als 40 Jahren war ich Hans Küng und seinen theologischen Anliegen herzlich verbunden. Ich traure um einen guten und treuen Freund und einen einzigartigen Kollegen.

  • Hans - Joachim Münster. Elmshorn

    Ich habe mich als theologischer Laie sehr mit den Weltreligionen beschäftigt. Die Bücher von Prof. Küng haben meinen Horizont diesbezüglich erweitert. Auch die mit Prof. Küng vor vielen Jahren geführte Email-Korrespondenz hat mich sehr bereichert. Dafür sage ich Dank. Möge Prof Küng das erleben, woran er geglaubt hat: eingegangen in die erste Wirklichkeit.

    In hoher Verehrung
    Hans – Joachim Münster

  • Bischof emer. Bernhard Heitz, Altkatholische Kirche Österreichs

    Die Theologie und das weite wissenschaftliche Werk von Hans Küng
    haben mein ganzes priesterliches Leben begleitet.
    Seinem Projekt „Weltethos“ weiß ich mich zutiefst verbunden und verpflichtet.
    Möge sein Leben und dogmatisches Wirken in ökumenischer Weite und sein Kampf für Wahrheit und Freiheit auch für künftige Generationen wegweisend sein!

    In dankbarer Verehrung
    + Bernhard, Bischof em.

  • Rainer Bachmann, Werte-Botschafter

    Gerade in heutiger Zeit wird einem immer wieder vor Augen geführt, wie wichtig Ethik und Moral doch auch in unserer Wirklichkeit sind.
    In jeder ganz eigenen Wirklichkeit.

    Gerade heute wird einem bewusst denkenden Bürger bewusst, wie elementar diese für sich allein stehenden Werte Ethik und Moral sind.
    Man muss nicht von hoher Moral oder echten Ethik reden. Moral und Ethik bedingen keiner weiteren Rangordnung oder keiner weiteren Zuordnung.
    Entweder mal lebt mit ihnen oder ohne sie.

    Gerade heute erlebe ich persönlich auf politischer Ebene und im Geschäftsleben, dass das eigene Wort mancher Mitmenschen ihnen selbst nichts mehr Wert ist. Es wird gebrochen, verleugnet und entWERTet.
    Ich hoffe aber, dass Ihr Werk dafür sorgen wird, dass immer mehr Menschen sich darauf besinnen, WERThaltig unterwegs zu sein, für ein WERTvolles leben einzutreten und die wahren WERTE hochzuhalten und zu verteidigen, wenn nötig.

    Danke für die Initiative, den persönlichen Einsatz – vermutlich gegen viele Widerstände – und den Mut und die Energie, die Sie für dieses bisher einzigartiges, weltethisches Projekt auf- und eingebracht haben.

    Meinen Respekt und meine Hochachtung für dieses Wirken.
    Rainer Bachmann

  • Dr Elisabeth Deifel /Sr Katharina , em. Hochschulprof.

    Möge er, der sich so sehr für den Weltfrieden einsetzte, jetzt den ewigen Frieden genießen, den ihm niemand mehr nehmen kann

  • Andreas Schönberger, Kreisrat im Landkreis Ludwigsburg

    Neben Eugen Drewermann ist Hans Küng ein Theologe, den ich besonders schätze. Er engagierte sich über Jahrzehnte für den Frieden zwischen den Religionen und damit auch für den Frieden zwischen den Nationen. Sein Projekt Weltethos ist ein Projekt der Verständigung von Menschen aus ganz unterschiedlichen kulturellen Hintergründen auf Grundlinien einer gemeinsamen Ethik. Das Zustandekommen der gemeinsamen Ludwigsburger Erklärung der religiösen Gemeinschaften ist eine Folge dieser Bemühungen. Darauf durfte ich vor einiger Zeit im Kreistag hinweisen.
    Ich werde ihn in dankbarer Erinnerung behalten.
    Möge er in Frieden ruhen.

  • Dr. Rainer Funk / Erich Fromm Institut Tübingen

    Mit Trauer und Dank nehme ich von Hans Küng Abschied, der mir in den 1960er Jahren ein wegweisender Lehrer war und für dessen Verbleib als theologischer Hochschullehrer ich 1979 als Sprecher der Assistenten der Kath.-Theologischen Fakultät Tübingen (vergebens) kämpfte. Die innere Verbindung von Weltethos-Idee und humanistischer Ethik, wie sie Erich Fromm entwickelt hat, hat Bestand und wird auch in Zukunft das gemeinsame Anliegen – die Humanität – bestimmen.

  • Klaus J Schuler / Tripl3Leader, Founder & Managing Director

    A great and inspiring mind, always with extraordinary heart and brain, a friend of mankind, will not only leave but continue to inspire through his Global Ethic. A huge thank you to him and his team for the enormous positive impact on so many already for a possible livable human society and future. With highest respect, sadness and hope, RIP! Klaus J. Schuler

  • D. KLAUS / Mensch unseres Paradieses Erde

    Ich trauere um einen Menschen, der verstand und kommunizierte, welche Werte für uns Menschen und die Menschheit elementar sind und der diese als Weltethos manifestierte.
    Danke für das weltumfassende vorbildliche Wirken!

  • Rudolf v. Bennigsen | Teilnehmer an dem von Ihnen letzten, persönlich geleiteten Hauptseminares zum „Projekt Weltethos@. Tübingen, 1996

    Dass Sie, lieber und verehrter
    Herr Professor Küng,
    unmittelbar anschließend an das Ostergeschehen „Adieu“ zu uns sagen,
    hat eine symbolische Kraft ihresgleichen.
    Der von Ihnen verkörperte, so frische
    und wirklich entzündend-begeisternde Lebensmut, gepaart mit Ihrer stets wirksamen, Leonardo-gleichen Neugierde, Ihre unablässige Wissbegierigkeit, Ihre lebenslang und auf Ewig vorbildliche Zivilcourage, Ihre gleichermaßen ausgeprägte, pädagogisch-fundierte Mitteilsamkeit, all’ das sind real-präsente Phänomene gänzlich überzeitlichen Ausmaßes.
    Adieu, lieber und hochgeschätzter Hans Küng und „Auf Wiedersehen, hier, dort und immer.

  • Der Körper geht, die Gedanken bleiben.
    Mögen ihre vorausschauenden Gedanken zu einer besseren Welt beitragen.

    Ruhen Sie in Frieden, Herr Professor.

  • Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Direktor, Weltethos-Institut

    … ich habe Hans Küng Ende der 70er Jahre in Rom kennen gelernt. Es war noch die Zeit des Aufbruchs nach dem II. Vatikanischen Konzil. Später war ich lange an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Regensburg und habe mich intensiv mit den Schriften von Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI, auseinander gesetzt. Ich habe den Konflikt zwischen beiden immer als ein Drama empfunden und bedaure sehr, dass Hans Küng, der die Menschen erreichte, kirchlich so an den Rand gedrängt wurde.
    Jahre später lernte ich Hans Küng noch einmal in anderer Weise persönlich kennen, denn er hatte seinen Horizont erweitert auf die anderen Weltreligionen (Projekt Weltethos), aber auch auf die Welt der Wirtschaft. Sein Global Economic Manifesto ist in gewisser Weise die Gründungsurkunde des Weltethos-Instituts in der heutigen Form. Hier geht es darum, menschliche Werte im Wirtschaftsleben zu verankern, Vertrauen aufzubauen und eine neue, menschenfreundliche Form des Wirtschaftens zu fördern. Ich bin Hans Küng sehr dankbar für seinen Weg und Beitrag und nehme Abschied in Trauer. RiP!

  • Univ.-Prof. Dr. Dr. Helmut Reinalter, Leiter des Instituts für Ideengeschichte in Innsbruck und Leiter des Innsbrucker Forums zur wissenschaftlichen Förderung des Projekts Weltethos

    Der Tod von Hans Küng hat mich persönlich sehr getroffen, weil er der Inspirator zur Gründung des Innsbrucker Forums zur wissenschaftlichen Förderung des Projekts Weltethos war. Zwei Jahre war ich auch Präsident der Initiative Weltethos Österreich in Wien und habe in dieser Funktion Hans Küng näher kennen und schätzen gelernt. Die großartige Idee und das Projekt Weltethos werden auch nach seinem Tod weiterleben, weil sie eine wichtige Voraussetzung für die Herstellung eines Weltfriedens sind.

  • Martin Klapetek, Ph.D. Department for Philosophy and Study of Religions, Faculty of Theology, University of South Bohemia in České Budějovice

    Vielen Dank für Ihre bewundernswerte Arbeit.

    Ruhen Sie in Frieden, Herr Professor.

  • Miriam Franchella - Univ.-Prof. der Logik , Institut für Geschichte - Universität Mailand - Italien

    Lieber Herr Professor, ich bin Ihnen unendlich dankbar, weil Sie mir durch Ihr Buch „Christsein“ zu verstehen gegeben haben, dass es möglich ist, das Evangelium anzunehmen, ohne der Rationalität abzuschwören.
    Ich glaube, Sie sind jezt glücklich in Gott.

  • Jutta Biele / Weltbürgerin

    Das Werk von Prof. Küng ist unserer Zeit weit voraus und zeigt eine wertvolle Möglichkeit , die Schöpfung in Frieden und Ehrfurcht intensiv zu leben und zu erhalten . Er hat die Hoffnung auf eine bessere Menschheit nie verloren – dafür gebührt ihm großer Dank und Anerkennung . Durch seine außergewöhnliche Persönlichkeit konnte er seine Ideen vorleben – wir werden ihn sehr vermissen .
    Ruhen Sie in Frieden , Herr Professor Küng !

  • Ulrich Nitschke, Theologe/ Seniorberater PIRON Global Development/ Faith in Development

    Hans Küng war einer der inspirierensten Theologen in den Jahren meines Studiums in Bonn und Fribourg/ Schweiz von 1985-1990. Seine systematische Kritik einer selbstreferentiellen Kirchentheologie hat uns ermutigt, uns weit über den Tellerand hinaus, in die diversen Befreiungstheologien Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zu vertiefen. Heute ist er nicht wegzudenken, aus der nötigen Katarsis, in der sich auch Dank seiner theologischen Forschung, die katholische Kirche eigentlich befindet. Mögen die heutigen Amtsinhaber seinem Aufruf zu selbstständigem und angstfreien Christsein folgen.

  • Sandra Kaeßmayer/ Bildungsreferentin IWEO

    Ich bin mit Hans Küng im Philosophie-Studium in Berührung gekommen. Die Weltethos-Idee entspringt seinem Bestreben in allen Religionen und humanistischen Weltanschauungen gemeinsame, verbindende Werte zu finden. Diese Erkenntnis wurde vom Parlament der Weltreligionen in der Erklärung zum Weltethos in vielen Sprachen festgehalten. Mich berührt der Gedanke eines gemeinsam getragenen Ethos bis heute. Und so ist es mir eine große Freude, diese Gedanken für ein friedvolles Miteinander zu multiplizieren. Danke, ich Hans Küng!

  • Jean-Louis Gindt / Athénée de Luxemburg

    Als junger Theologiestudent war ich im Dezember 1979 in Straßburg bei seiner „letzten“ Konferenz zugegen, ehe Rom sein Machtwort sprach und vergeblich versuchte ihn mundtot zu machen. Die Konsequenzen seiner Prophezeiung „Wer Reformen verhindert, schadet der Kirche“ lässt sich heute im kirchlichen Alltag auf allen Ebenen feststellen.
    Durch das Publik-Forum Projekt „Credo. Für Zeitgenossen des 21. Jh.“ konnte ich einen engeren Austausch mit ihm haben.
    Mit dem Weltethos-Projekt hat er einen friedlichen Weg entgegen dem Kampf der Kulturen gezeichnet. Meine Schule, an der ich 36 Jahre unterrichtet habe gehöhrt heute zu den Weltethosschulen. Vor mir liegt nun sein Buch „Was bleibt.“ Danke Hans Küng

  • Guido Colard / Bahá'í-Religion Österreich, Mitglied Weltethos

    Bahá’í fühlen sich Hans Küngs Weltethosgedanken und seinem Schaffen innig und mit großem Dank verbunden. Dieser Geist muss und wird unsere Welt durchdringen – zu seiner Freude! Das sei dieser wachen Seele von Herzen gegönnt.

  • Roberto Garaventa, Philosophie-Professor an der Universität Chieti-Pescara, Italien

    Seit 1973, als ich ihn zum ersten Mal persönlich traf, ist Prof. Küng für mich ein grundlegender Bezugspunkt für meine religionsphilosophischen Studien und für mein kirchliches Engagement geblieben. In Tübingen konnte ich später seinen lebhaften und unvergesslichen Seminaren folgen und auch danach mangelte es nicht an Möglichkeiten, sich zu treffen und Briefe auszutauschen. Er ist einer der größten Theologen und Intellektuellen an der Schwelle zwischen dem 20. und 21. Jahrhundert gewesen. Danke für alles!

  • 2015 hatte ich beim 20-jährigen Bestehen der Stiftung Weltethos die Möglichkeit, Herrn Küng in Tübingen persönlich zu treffen. Es war nur ein kurzer Augenblick, aber für mich unvergesslich. Danke für diese wertvolle Idee „Weltethos“, für das wir uns gemeinsam weiterhin einsetzen werden. Ruhen Sie in Frieden!

  • Christian Weisner / Wir sind Kirche

    Prof. Hans Küng hat die internationale KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche von Anfang an in vielfältiger Weise begleitet und unterstützt. Seine lebenslange Beharr-lichkeit in der Erneuerung der römisch-katholischen Kirche sowie sein Einsatz für die Ökumene und den Dialog der Weltreligionen bleiben uns Ermutigung, Inspiration und Ansporn.

    In dankbarer Erinnerung

    Plattform Wir sind Kirche Österreich
    KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche Deutschland

  • Bardo M. Haus, Pfarrer i.R.

    Hans Küng war für mich einer der Theologen, die in besonderer Weise verstanden haben, das für die meisten so Komplizierte und Komplexe des theologisch vermittelten Glaubens in einer verständlichen und auch einfachen Sprache anzubieten. Dafür herzlichen Dank.
    Es ehr unsere Kirche, wenn sie sich auch anfragen lässt. Ist das nicht auch ein Vermächtnis?

  • Dr.med. Karl-Heinz Bürkle, Allgemeinmediziner

    Vielen Dank für ihren Weitblick, ihr menschenverbindenden Ideen und ihren Mut.
    Ich wünsche mir, dass viele ihrer Gedanken den Weg in unsere Welt finden!

  • Dem Mainstream wider haben Sie mit ihrem Glauben und ihren Mut ein Weg gewagt, bei dem Sie den Menschen in den Mittelpunkt des Seins gestellt haben. Jenseits von Zwängen und Loyalitäten haben Sie es geschafft Achtung und Respekt für ihre besonders guten Ideen zu ernten.

  • Rainer Schaller, Ethik-Lehrer

    Ich danke dem Theologen Hans Küng, der mir die Weite des katholischen Glaubens eröffnet hat. Genau diese Weite macht es mir möglich, alle Religionen in ihrer Wahrheitssuche und ihrem Wahrheitsverständnis zu sehen. In meiner Arbeit als Ethik-Lehrer ist mir sein Blick auf die Weltreligionen und das Konzept eines Weltethos unverzichtbar geworden. DANKE!!!

  • Bradley Shingleton, Washington, DC

    Hans Kueng was not only a eminent, influential theologian, but also a profoundly impressive, generous human being. His work, particularly his Projekt Weltethos, will endure and continue to inspire for a long time to come. I will always admire, with gratitude and appreciation, his honesty and his passionate engagement for the causes to which he committed himself, and above all his deep humanity. Requiescat in pace.

  • P. Dr. Udo Fischer OSB, Pfarrer und Redakteur von JA-die neue Kirchenzeitung www.p-udo-ja.at

    Kaum Pfarrer geworden, erklärte mir ein belesener und künstlerisch begabter Autobahn-Ingenieur ohne religiöses Bekenntnis, dass er alle 875 Seiten Ihres 1978 erschienenen Buches „Existiert Gott?“ gelesen habe und daher in die katholische Kirche eintreten wolle. Er tat es auch und malte ein wunderbares Maria Hilf-Bild.
    Später hat mich nie mehr jemand um die Aufnahme in die Kirche gebeten, weil ihn das Buch eines katholischen Theologen dazu bewogen hätte.

  • Antonio José Sarmiento-Nova S.J. Profesor Universidad Javeriana Bogotá Colombia

    En marzo de 2007 el profesor Küng visitó nuestra Universidad Javeriana en Bogotá Colombia, aceptó gentilmente nuestra invitación para dar un ciclo de conferencias, en conjunto con la Universidad Jorge Tadeo Lozano de esta misma ciudad. Lo tuvimos como huésped en nuestra comunidad jesuita. Fue un encuentro memorable. Su obra filosófico-teológica, su trabajo por el ecumenismo y el diálogo interreligioso, su interés por la reforma de la Iglesia, sus aportes a una ética mundial, todo eso y mucho más hacen de él un humanista cristiano de primer orden. Expreso mi condolencia a la familia Küng y a la Fundación Etica Mundial. Descanse en paz!

  • Danke für wirklich gute Gedanken und großartiges Denken, für Anregungen zum Glauben und den unermüdlichen Einsatz für Verständigung, Frieden und gegenseitigen Respekt zwischen den Religionen.

  • Mag.Brigitte Feßmann, Salzburg

    Ich danke Herrn Prof.Küng für seinen Mut und seinem Weltethos Projekt. Dadurch hatten wir die Möglichkeit Kofi Annan bei seiner Rede in Tübingen kennenzulernen. Und wir hatten ebenso bei einer anderen Gelegenheit einen musikalischen Auftritt in der Kunsthalle in Tübingen. Eine wunderbare bleibende Erinnerung. Danke Herr Prof.Küng, ruhen sie in Frieden.

  • Prof. em. Dr. Hermann Häring, Tübingen, Univ. Nijmegen

    Meinem Lehrmeister und Freund ein letzter und dankbarer Gruß. Dank für seine gewaltigen Leistungen, für die Erneuerung der Kirchen, den Dialog der Weltreligionen und einen universalen Weltfrieden. Dank auch für seine unverbrüchliche Freundschaft und Verlässlichkeit. Wir konnten uns immer auf ihn verlassen. Jetzt möge Gottes Angesicht für immer über ihm leuchten.

  • Uwe Bork, Journalist

    Mit Hans Küng – auch ganz real – weltweit auf Spurensuche zu sein, das war es, was mein Leben über mehrere Jahre geprägt hat und wovon ich immer noch zehre. Es war ein Geschenk, im Austausch mit diesem im klassischen Sinn universell gelehrten gemeinsam etwas zu entwickeln. Ich habe viel von ihm gelernt und er hat mir neue Horizonte eröffnet, aber ich bin mir auch sicher, dass er die filmische Kreativität zu schätzen wusste, die meine Kolleginnen, Kollegen und ich in unser Projekt eingebracht haben. Möge er nun den Frieden finden, den er immer gesucht hat!

  • Ivo Muri - Zeitforscher - Sursee

    Mit Hans Küng ist ein vorbildlicher Christ verstorben. Wie Jesus hat er es gewagt, den „Hohe Priester“ im richtigen Moment, mit den richtigen Worten das Richtige zu sagen.
    Sie wussten nicht, was sie tun.
    Hans Küng hat ihnen verziehen.
    Mehr Rehabilitation braucht er nicht.
    Es ist ihm gelungen, den Christen und Nichtchristen zu vermitteln, dass die Kernbotschaft des Christentums in vielen Religionen als Quintessenz vorhanden ist.
    Es liegt nun an uns, diese Erkenntnis im Alltag zu leben. Hierzu hat er uns mit der Idee des Weltethos eingeladen – hierfür bin ich ihm dankbar.

  • Mitglieder der Gesellschaft Kultur des Friedens trauern und gedenken dem am 6. April 2021
    verstorbenen 93 Jährigen Hans Küng in Tübingen. Mit großem Respekt und Dankbarkeit erinnern wir uns an Begegnungen, Diskussionen, Briefe und Untersützung u.a. mit seinem Buch „Weltethos“ für das Weltsozialforum in Tunis, das in verschieden Diskussionen der Weltregionen eine zentrale Rolle der Verständigung war und ist.
    Wir danken auch für die zahlreichen Weltethosreden im Festsaal der Universität Tübingen, u.a. mit dem UN-Generalsekretär Kofi Annan, dem wir durch Hans Küng tausende Unterschriften zu diesem Anlass überreichen konnten. Uns verbindet die gemeinsame Anstrengung sich für ein Weltethos und eine Kultur des Friedens zu engagieren.
    Wir sehen Hans Küng mit seinem herausragenden Lebenswerk in der großen Tradition des „Genius loci“ der Stadt Tübingen u.a. mit Ernst und Karola Bloch, Hans Mayer, Walter und Inge Jens.

    Für die Gesellschaft Kultur des Friedens, Henning Zierock

  • Als gebürtige Tübingerin und studierte Religionspädagogin war Hans Küng für mich immer „präsent“ – er wird es auch weiterhin sein. RIP

  • Bea Elmiger, Sursee

    Lieber Herr Küng
    Es war schön , mit Ihnen über Jahrzehnte hinweg in Kontakt sein zu dürfen. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.
    In Ihren Werken, Gedanken werden Sie weiterhin Begleiter bleiben auf meinem Weg.
    Und der Sempachersee wird mich täglich für immer an Sie erinnern…
    Ruhen Sie im Frieden!

  • In vielfältiger Weise hat man versucht Ihnen Steine in den Weg zu legen. Diese Hindernisse haben Sie gekonnt umschifft. Auch die Altherrenriege in Rom hat Sie nicht bezwingen können. Erhobenen Hauptes sind Sie für “ Ihre Sache “ eingestanden.
    Der Herr, an den Sie Zeitlebens geglaubt und gehofft haben, möge Ihnen Ihre Mühen lohnen und Er möge Ihnen Frieden schenken.
    Vergelt`Gott
    R.I.P.

  • Prof. Dr. Kurt Bayertz, Universität Münster

    Vor einigen Jahren bekam ich eine Email von dem mir bis dahin persönlich nicht bekannten Hans Küng: Er habe zufällig von unserem Weiterbildungsstudiengang „Angewandte Ethik“ erfahren; ob ich ihm nicht nähere Informationen zukommen lassen könne. Das tat ich natürlich – verbunden mit der Anfrage, ob er bereit sei, vor den Absolventen dieses Studiengangs einen Vortrag zu halten. Zu meiner Überraschung sagte er sofort zu und kam einige Wochen später nach Münster. Seine Zuhörer haben ihn bei dieser Gelegenheit als einen ebenso unprätentiösen wie engagierten Redner erlebt; als ein Beispiel dafür, daß man die richtige Sache bisweilen auch gegen (scheinbar) übermächtigen Widerstand voranbringen muß und kann. Mit ihm ist ein Theologe verloren gegangen, der sich der Verantwortung seines Faches bewußt war und dafür auch öffentlich einzustehen bereit war.

  • Hans Küng hat mich schon seit meiner Gymnasialzeit mit seinen Publikationen enorm geprägt und bereichert. Seine Geistesfreiheit, sein Charisma und seine unbeugsame, nur vom Gewissen geleitete Haltung ist für mich bis heute ein großes Vorbild. Er war für mich DER katholische Priester, DER Theologe, ja DER Christ schlechthin. Genau diese Persönlichkeiten sind es, die unsere Kirche weiterbringen; genau für diese Menschen muss Platz sein, auch wenn man ihnen nicht in jedem Punkt zustimmen muss. „Katholisch sein“ heißt für mich, seit ich Küng gelesen habe, universal, vielfältig, offen sein – nicht provinziell, uniform und engstirnig. Sein Werk wirkt weiter und sollte Mahnung an das Lehramt sein, immer Raum für Humanität, Rationalität und die unbeugsame Autorität des Gewissenspruchs zu lassen – ganz im Geiste Jesu Christi.

  • Leben kann so einfach sein. Miteinander und zusammen gut und verträglich zu leben, kann so wunderbar gelingen, wenn alle Menschen die >>Goldene Regel<<, die sich in allen Weltreligionen wiederfindet, beachten und beherzigen. Lebt man nach dieser Maxime und achtet sein Gegenüber nah oder fern, wird eine friedvolle Welt Realität. Hans Küng hat durch seine Persönlichkeit und sein Projekt Weltethos einen unglaublich wertvollen Beitrag hierzu beigetragen. Er bleibt unvergessen.

  • Klaus Jochim, ehem. Gymnasiallehrer

    Ich durfte mit einigen wenigen Mitstudierenden im April 1980 mein mündliches Examen bei Prof. Küng noch
    ablegen.
    In den Vorlesungen und mit seinen Büchern hat mir Prof. Küng auf meine Glaubensfragen damals entscheidende und plausible
    Antworten gegeben; dafür bin
    ich ihm sehr dankbar. Requiescat in pace.

  • Renate Amin, Freie Mitarbeiterin der Stiftung Weltethos

    Als ich 1990 als damalige Ethiklehrerin vom Projekt Weltethos Kenntnis bekam, war ich begeistert und habe diese Botschaft mit meinen Schülerinnen und Schülern besprochen und diskutiert. Heute bin ich immer noch begeistert und freue mich sehr, dass ich inzwischen als freie Mitarbeiterin der Stiftung Weltethos immer noch zur Verbreitung dieser so grundlegend bedeutsamen Botschaft beitragen darf.
    Hans Küng bleibt für mich ein eminent wichtiger Impulsgeber, sowohl gesellschaftlich als auch ganz persönlich. Ich bin dankbar dafür, dass er mit seinem Wissen und seiner Erfahrung, seinem Mut, seiner Aufrichtigkeit und seiner Lebenshaltung insgesamt ein für mich wegweisendes Beispiel für ein im tiefsten Sinn erfülltes Leben gegeben hat. Seine Botschaft wird für mich Vermächtnis bleiben.

  • Bernhard Rudolf, Diplomtheolge

    Als ehemaliger Theologiestudent (1978 – 1983) in Tübingen hat mich Prof. Küng inspiriert und mir einen Weg in die Theologie geebnet. Ich durfte die Ereignisse um den Entzug der Lehrerlaubnis 1979 hautnah miterleben.
    Rügen Sie in Frieden, Herr Kühn!

  • Doz. Dr. Karel Floss,senator AD und Dr. Irena Floss Tschechische Republik , Sázava

    Im Namen des breiten Kreises der tschechischen Stüftung Weltehos
    und der Philosophischen Sommerschule bringen wir zum Ausdruck
    unser tiefes Beileid zum Abschied von Prof. Hans Küng.
    Wir danken Ihm besonders für die Idee des Weltethos
    und für Sein breites Werk und auch für die Inspiration
    zum tiefen Dialog zwischen Religionen und Nationen –
    – zu einem Weltfieden im Geiste der goldenen Regel.

  • Dr. Christoph Leitl

    Hans Küng: Der Theologe der Welt hat uns verlassen

    „Kein Weltfrieden ohne Religionsfrieden“ war das Motto der von Hans Küng gegründeten Stiftung „Weltethos“, die gemeinsame Werte und das Verbindende unter allen Weltreligionen in den Vordergrund gestellt und damit einen Beitrag zur Verständigung, Achtung und Toleranz geleistet hat. Dieses geistige Vermächtnis ist in unserer Zeit aktueller denn je und insofern ist Hans Küng der wichtigste global denkende, religiöse Vertreter unserer Zeit gewesen. Möge seine 24 Bände umfassende literarische Arbeit auch in Zukunft Inspiration für mehr Miteinander und damit für eine friedlichere Welt sein und mögen auch die Weltreligionen so wie die Wirtschaft vor allem das Menschenverbindende im Auge haben. Wenn jeder von uns ein Stück der Philosophie von Hans Küng lebt, dann wirkt sein Vermächtnis weiter.

    Lieber Hans Küng,

    ruhen Sie in Frieden in der Hand desjenigen, für den Sie Zeitlebens so engagiert eingetreten sind!

    In transzendentaler Verbundenheit,
    Ihr Christoph Leitl

  • Michael Orth / Akademie Orth S.l.U , Figueres /Girona

    Prof. Hans Küng /seine Gedanken und Erkenntnisse sind Leit-und Richtlinien für unsere Arbeit. Sein Glaube tröstet mich, er lässt mich vertrauen.

  • Prof.Dr.Dieter Senghaas

    Weltweit wird Hans Küng vor allem hinsichtlich der von ihm über viele Jahrzehnte erarbeiteten friedenspolitisch motivierten Leitperspektive „Weltethos“ erinnert werden. Diese resultierte aus einem Projekt, das das Ergebnis eingehender Studien und auch vielfältiger eigener Aktivitäten jeweils vor Ort in den diversen Kulturbereichen der Welt war. Bei bleibender Vielfalt zwischen und innerhalb der Weltreligionen und der von ihnen geprägten Zivilisationen kenntnisreich intellektuelle, moralische und politikrelevante Brücken zu finden, dies war das Anliegen von Hans Küng. Es war und ist weiterhin geradezu vorbildhaft auch für Sozialwissenschaftler, die sich einer politisch, sozial und ökonomisch zerklüfteten Welt mit erfahrungswissenschaftlich fundierter Analyse nähern, um friedenspolitisch gehaltvolle, global, regional und auch lokal relevante Leitperspektiven zu erarbeiten. Hans Küngs Werk ist hierbei von bleibender Inspiration. Ich selbst erfuhr solche Inspiration während Diskussionen über ethische Grundlagen internationaler Beziehungen für das gemeinsam herausgegebene Buch „ Friedenspolitik“ (2oo3). Die Nachricht vom Tode von Hans Küng stimmte sehr traurig.

  • Anas Schakfeh, Ehrenpräsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich

    Mit dem Ableben von Prof. Hans Küng, hat unsere Welt einen bedeutenden Ehrenmann, der der Toleranz und der menschlichen Verständigung eine nachhaltige Stimme verliehen hat. Er möge in Frieden ruhen.

  • Weltethos-Grundschule Ay

    Lieber Hans Küng,
    Sie haben dazu beigetragen,
    dass unsere Welt besser und lebenswerter wird.
    Sie haben sich für die Würde aller Menschen und
    ein liebevolles und friedvolles Miteinander eingesetzt,
    und sowohl die Schöpfung als auch die Geschöpfe geliebt.

    Wir nehmen Abschied von einem lieben Menschen
    der die großartige „Idee des Weltethos“ gelebt hat
    und in seinem Vermächtnis immer weiter dazu beiträgt
    Frieden zu säen.

    Herzlichen Dank dafür!

  • Julia Willke, Bereichsleiterin Pädagogik, Stiftung Weltethos

    Hans Küng habe ich als warmherzigen und humorvollen Menschen gekannt. Ich freue ich mich sehr darüber, dass wir sein „Projekt Weltethos“ in den Weltethos-Schulen an die nächste Generation weitertragen können.
    Am meisten geprägt hat mich Hans Küngs lebenslang verkörperte „Weltethos-Haltung“: er interessierte sich für seine Mitmenschen, er begegnete ihnen respektvoll und in einem offenen, wertschätzenden Dialog. Diese Haltung ist der Kern der wertebasierten Schulkultur einer jeden Weltethos-Schule, sie macht die Weltethos-Werte erfahrbar und wirkt in das Leben von Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen sowie in das Umfeld der Schule hinein.

  • P. Martin Leitgöb, Redemptorist

    Glaube, in dem die Furcht keinen Platz hat; Christ-sein, das nicht am Vergangenen klammert, sondern weiß, dass uns der Herr in der Gegenwart begegnet und aus der Zukunft auf uns zukommt; Mensch-sein im großen Horizont dieser Welt; Katholisch-sein ohne konfessionelle Verengung und mit dem Willen, wirksame Schritte zur Einheit der Christinnen und Christen zu setzen; Hoffnung, dass am Ende alles gut wird. Danke, Hans Küng!

  • Gunter Klett, ehemaliger Student in Tübingen, Lehrer

    Ich wünschte, dass ich in meiner Zeit in Tübingen einmal die Gelegenheit ergriffen hätte, eine Ihrer Vorlesungen zu hören. Leider habe ich Sie erst nach Ihrem Tod und nur virtuell kennengelernt und erst viel zu spät schätzen gelernt. Ich werde Sie umso mehr in guter Erinnerung behalten!

  • Dr. Erwin Bader, Ao. Univ.-Prof. i. R. der Univ. Wien, Vizepräsident der Initiative Weltethos Österreich

    Hans Küng war ein genialer Autor vieler theologischer Werke, aber sein größtes Verdienst war und ist das Projekt Weltethos. Er wies auf die Tatsache hin, dass der Mensch seit jeher Regeln für das Zusammenleben lernen musste, welche in wichtigen Punkten weltweit überein stimmen und sich in allen Weltreligionen finden. Noch nie waren diese Regel aber so wichtig wie heute, da die Weltbevölkerung enorm gewachsen ist, weshalb es erstens besonders wichtig ist, die Kriegsgefahr zu bannen und zweitens die Existenz des Globus durch falsches menschliches Handeln so gefährdet ist, dass ein gemeinsames globales Handeln dringender denn je wurde.
    Hans Küng ist gestorben – möge sein Werk weiterleben!

  • DDr. Johann Figl, emer. Professor für Religionswissenschaft, Universität Wien

    Professor Hans Küng bin ich für seine weit vorausschauenden Impulse und insbesondere für die Idee und das Projekt „Weltethos“ dankbar. Die Realisierung dieses Projektes ist eine die verschiedenen Religionen und Weltanschauungen verbindende Aufgabe in Gegenwart und Zukunft!

  • Prof. em. Dr. Heinz-Günther Schöttler, Universität Regensburg

    Hätte die römisch-katholische Kirche doch auf den Propheten gehört und ihn nicht diszipliniert, um ihn stumm zu machen! Doch gerade das macht den Prophet aus, dass er sich das notwendige Wort nicht verbieten lässt! Deshalb:
    In tiefer Hochachtung und hoher Anerkennung
    vor dem Theologen und dem Menschen Hans Küng:
    RiP
    Und möge Hans Küng von Versuchen vonseiten der römischen Kurie und ihren berufenen und unberufenen Vertretern verschont bleiben, post mortem vereinnahmt oder umgedeutet zu werden. Wohl aus einem schlechtem Gewissen heraus?

  • Hans Küngs Lebensweg vom Priester bis zum Weltethos bestätigt meinen eigenen: Letztlich kommt es weder auf Glaube noch Unglaube, Kirche noch Nichtkirche, Religion noch Nichtreligion an, sondern auf unseren Dienst an der Würde im Mitwerden.

  • Bettina v. Wolfenheim

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Küng,

    Sie haben mit Ihrer Arbeit viele Menschen inspiriert und auch meine Arbeit als Lehrkraft maßgeblich mitbestimmt. Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit als interkultureller und Interreligiöser Brückenbauer. Auch wenn Sie von uns gegangen sind, Ihre Arbeit und Ihre Ideen werden bleiben und weitergeführt.

    Nehme Sie Gott in seine Reihen.
    Ruhen Sie in Frieden.

  • Helmut Ulmer Allrounder für Haus und Garten

    Danke Herr Professor Küng für die vielen Stunden die ich bei Ihnen, und mit Ihnen verbringen durfte. Was für ein
    großartiges Geschenk. Ich werde Sie in meinem Herzen behalten.
    Helmut Ulmer

  • Ich bin zutiefst dankbar, dass ich Hans Küng im Studium erleben durfte. Er hat mein Denken auf den Kopf gestellt und in eine Weite geführt, die mich bis heute prägt. Gerne gebe ich noch immer die nach wie vor aktuellen, friedensstiftenden Impulse weiter und freue mich, wenn sich auch heute angehende, kritische Erzieherinnen und Erzieher am Berufskolleg vom „Weltethos“ begeistern und inspirieren lassen.
    Ich verneige mich mit tiefem Respekt vor dieser großartigen Persönlichkeit und ersehne mir, dass all die guten Gedanken nach und nach unsere Gesellschaften durchweben.
    „Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet…“ Danke, Gott, für Hans Küng.

  • Gerald Lang/Religionslehrer

    „Auferstehung meint keine Rückkehr ins raumzeitliche Leben, auch keine Fortsetzung des raumzeitlichen Lebens, sondern die Aufnahme in jene umfassende und echte Wirklichkeit, die wir Gott nennen!…“ Möge Ihnen dies nun von Herzen zuteil werden in Gottes unendlicher Wirklichkeit!
    Reqiescat in pace.

  • Wolfgang Dettling, Religionslehrer

    „Stets neu Mut und Zuversicht, herzlich Ihr Hans Küng“ – eine persönliche Widmung in seinem Credo-Buch; sie wird mir bleiben – Hans Küng wird mir „jedenfalls mal“ fehlen. Ich bin dankbar dafür, dass ich ihn kennenlernen durfte, nicht nur als einen inspirierenden Theologen, sondern auch als einen sehr empathischen Menschen.

  • P.Klaus Metsch , Erzpriester

    Wir dürfen dankbar sein für das Zeugnis seines Glaubens – gerade in unserer Zeit ist
    das so wichtig geworden !
    R.i.P.

  • Dieter Langewiesche, Prof. em. Universität Tübingen

    Als ich Mitte der 80er Jahre nach Tübingen kam, lud mich Hans Küng zu einem Kolloquium im kleinen Kreis über das Thema „Wo stehen wir heute?“ ein. Jeder hatte dazu aus seiner fachlichen Sicht zu sprechen; er auch. So war er: neugierig auf das Gespräch mit anderen, offen und gastfreundlich, dem Anderen zugewandt. Dieses und ein weiteres Kolloquium im kleinen Kollegen- und Schülerkreis wird mir in Erinnerung bleiben. Die Gesprächskreise lebten von seiner Präsenz und seiner Initiative.

  • Birgitta Heinrichs/Kunstfotografin

    Tiefsten Dank für die Erfahrung jeglichen Wesens gemeinsame, liebende Fürsorge, das jegliche Religion und somit die Welt Verbindende und für mich, als im Christentum Geborene, für die Figur des Vaters der Verlorenen. Mein Weg ist auf andere Wanderer gestoßen mit denen ich gemeinsam in Ihrer Gedankenwelt Bestätigungen finden durfte die mich stärken, mich für das Alles- Verbindende einzusetzen. Heute, am Tag des Abschiedes, lebt Ihr Gedanken und verbindet die Welt.

  • Dr. Stefanie Nick-Magin, Lehrbeauftragte am Weltethos-Institut

    Ohne Sie selbst jemals persönlich getroffen zu haben (vermutlich auch deshalb, weil ich einfach erst in den Nullerjahren in Tübingen mein Studium absolviert habe) möchte ich meinen Dank an Sie zum Ausdruck bringen. Ihre Gedanken zu Kirche und Welt haben mich von Anfang an geprägt und ich wünsche mir sehr, dass so viel wie möglich davon über Wissenschaft und Schule in die Welt hinaus und in die Kirch getragen werden kann.

  • Sergio Talenti / Dichter und Journalist

    DELFI

    dovranno svuotare i templi
    moschee sinagoghe
    per raccogliere olive nelle terre della Parola
    e le profezie di Delfi il mare

    vagare tra schegge dell’ora estrema
    per bianchi-risacca
    e vicoli blu dei Mille e una Notte

    ascoltare il dio-femmina
    quelle voci sante parallele del tempo parallelo
    il dio-nomade
    il dio dei perduti
    ermafrodita
    il dio-altro
    da riti barbe culti incensi
    il suo sguardo
    al confine del millennio obliquo
    fra l’essere e il vuoto

    e anche tu Jerusalem
    potrai ascoltare senza paura i notturni del deserto
    e i canti di Ramallah

    dovranno genti risalire nebbie
    a New York Pechino Mosca
    lungo meridiani dell’impero
    ricoprire corpi con foglie d’acanto
    capire inventare altre città altri pani
    montagne sapienti

    essere diaspora esodo
    incontro
    se lei Sibilla
    oscillare pensieri aguzzi
    la parola innammorata
    su giorni futuri feroci
    disossati
    incongrui

    mai lanciare frecce
    sui movimenti del pendolo
    disse
    ci sono donne curde in giro
    donne senza velo
    e gli alberi di Taskim

    essere curvilinei piuttosto
    pesci vagabondi nudi

    essere tempo

    e se teologi offrire merci sui banchi del mercato
    qui tra i marmi di Delfi
    si farà incenso da legni di corbezzolo
    perché il mare parli

    dica
    che le divinità dormono addormentate
    nel sonno delle pietre bianche
    ma non il dio-ignoto
    quello dei pazzi

    il dio-acqua e le lune
    il dio nascosto e il vento
    che muore e torna

    enigma
    domanda
    barca

    troppi filosofi e coltelli intorno
    ma la storia è un’altra
    se voci cercare altre voci
    nell’immenso
    il volo
    il dubbio

    dovremo passare abissi fra il mare e la sua ombra

  • Ursula Brunner Schweiz Patenkind von Prof. Dr. Hans Küng

    Lieber Götti Hans
    Ich bin sehr traurig über die Lücke die du lieber Götti in der Welt und bei allen deinen Lieben hinterlässt.
    Ich bin aber ebenso dankbar, dass du so friedlich einschlafen konntest und nicht weiter leiden musstest.
    Ich bin voll Dankbarkeit für all dein Wirken, das mit Sicherheit Nachhaltigkeit erwirkt, auch in Dingen, die noch nicht sicht- und spürbar sind.
    Ich DANKE Gott für dein reiches Leben und Seine Begleitung all deines Tuns und Lassens.
    Ich freue mich, dass du nun Friede findest in SEINEM ewigen Reich der Liebe.
    Deine Ursula

  • Johannes Lähnemann, Prof. Dr. theol. em. Universität Erlangen-Nürnberg, stellv. Geschäftsführer des Runden Tisches der Religionen in Deutschland, Goslar

    „Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes“ – Dieses Wort aus dem Römerbrief des Apostels Paulus am Baugerüst unserer Frankenberger Kirche in Goslar lasen meine Frau und ich gerade, als uns die Nachricht des Heimgangs von Hans Küng erreichte. Kann man sich eine bessere Osterbotschaft für ihn wünschen?! „Friedlich eingeschlafen“ schrieb Dr. Stephan Schlensog: Das Grundvertrauen, über das er immer nachgedacht und über das er mit tiefen Gedanken geschrieben hat, hat ihn also Gottseidank bis zuletzt nicht verlassen, auch in den Jahren seiner schweren Parkinson-Erkrankung.
    In meinem Studium Anfang der 60-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ahnte ich es noch nicht. Aber ab Mitte der 70-er Jahre ist er zunehmend mein ganz wichtiger theologischer Wegbegleiter geworden. Wie viele Menschen werden das von sich sagen können! „Christsein“, „Existiert Gott?“, „Credo“: Glauben in unserer Zeit und für unsere Welt verständlich, einsichtig, relevant zu machen, war seine große Gabe. Von 1988 an zieht sich seine Spur durch die Nürnberger Foren zur Kulturbegegnung. Nürnberg war einer der ersten Orte, an denen er die These „Kein Weltfriede ohne Religionsfriede“ vertrat. „‘Das Projekt Weltethos‘ in der Erziehung“ war das Thema des 5. Nürnberger Forums, bei dem er eine ganze Woche mit uns – theologisch, pädagogisch, interreligiös Engagierten, Theoretikern wie Praktikern aus Europa, Afrika, Amerika und Asien (und natürlich den Mitgliedern von Religionen für den Frieden Nürnberg) – zusammenarbeitete. Aber auch Sofia, Amman, Kyoto waren gemeinsame Orte des Wirkens für interreligiöse Bildung und das Projekt Weltethos.
    Ich schreibe das alles nicht ohne innere Bewegung, in der Verbundenheit mit den vielen Menschen, die von Hans Küng entscheidende Inspirationen erhalten haben, vor allem aber in großer Dankbarkeit. Möge er schauen, was er geglaubt hat!

  • Hoppaus Hans-Pete / Beloved and Blessed

    Saint Hans Loved All, wanted first to fix it for 1 billion and some million of people here in that division.
    God knows if he lost or not.
    Next he started to help some more billion. God knows if etc. etc.
    Thanx S. Hans, maybe, see you later. Now, both we are in Job, different kind of…

  • Bruder! Als solcher hast Du Dich verstanden. Allen, Allem was ist lehrtest Du, Bruder zu sein. Danke dafür, dass Sie unsere Zeit beseelt haben.
    R.I.P 🌱

  • Klaus Gößl Dipl.Theol Pastoralreferent i.R.

    Eine herzliche theologische Weggefährtenschaft für viele pastoral Tätige , ein Herz und Verstand belebender aufrechter Gang ,eine Katholizität , die dem Leben dient ! Herzlichen Dank ,lieber Hans Küng !

  • Wolfgang Schiele, Ltd. Regierungsschuldirektor a.D., Regierungspräsidium Stuttgart

    Mit großer Dankbarkeit und Achtung für Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng bleiben die Erinnerungen an die persönlichen Gepäche und Diskussionen mit diesem großartigen Mensch.

    Dankbar blicke ich zurück, dass ich beruflich beteiligt sein durfte an der Gründungsoffensive von Weltethosschulen. Beruflich und persönlich war und bin ich stets überzeugt davon, dass von diesem Projekt das friedliche Miteinander in der Gesellschaft und der Welt profitieren werden.

    Die Fundamente der Weltethosgedanken sind tief verwurzelt, der Samen wird die Früchte weiter verbreiten und die Hoffnung auf eine friedvoller werdende Welt stärken.

    Hans Küng hat Zeichen gesetzt. Danke!

    Wolfgang Schiele

  • Dr. Jörg Kohr, Rektor des Propädeutischen Seminars Ambrosianum

    Die Nachricht vom Tod Hans Küngs erfüllt mich mit Traurigkeit und Dankbarkeit. Als junger Student der Theologie und Politikwissenschaft durfte ich ihn noch „live“ in gefüllten Hörsälen erleben, wie er in seiner mitreißenden Art motivierte, groß und über Grenzen hinaus zu denken. Sein Ansatz, sich angstfrei und voller Neugier auch dem Fremden zuzuwenden, darin eine Spiegelung des eigenen Menschseins zu erkennen, haben mich geprägt. Ebenso keine Angst vor den großen Fragen zu haben, sondern auf sie zuzugehen, auch wenn sie am Ende wieder zu neuen Fragen, die noch schwieriger zu beantworten sind, führen. Sein Ansatz, das Gemeinsame zu suchen, zu benennen und aus verschiedenen religiösen wie philosophischen Traditionen heraus zu begründen und zu vertreten, wird heute mehr denn je gebraucht, um die aufkommende planetarische Gemeinschaft solidarisch und nachhaltig zu gestalten.

  • Zahlreiche Bücher von Professor Küng stellen eine Bereicherung für mich dar.
    Möge dieser wahre Friedensaktivist, Prophet, Vordenker, Lehrer und Seelsorger
    die Bestätigung dafür erhalten haben, dass er gehalten von Gott tatsächlich in ein
    „neues Sein, in die Fülle, das Pleroma, das Licht eines ganz anderen Tages“ (Credo)
    hinein gestorben ist.

    In dankbarer Verehrung

    Rüdiger Leder

  • Jacobs Gisela, Überlingen (Bodensee), Mit-ChristinIm zu engen katholischen Haus

    Freude in der Gottheit,
    Wahrhaftigkeit im Denken und in der Verkündigung, Einsatz für weltweites selbständiges und eigenverantwortliches theologisches und philosophisches Denken in den heutigen Gegebenheiten und Aufbau einer Frieden
    schaffenden Institution, das spricht für sich. Der Segen dessen, in dem und mit dem wir schöpferisch tätig sind, strahlt hier auf!
    Das ist der Glanz und das Licht, die von Hans Küng ausgehen und mich bestärken, in meinem Glauben zu leben und offen darüber zu sprechen, wofür ich sehr, sehr dankbar bin.
    Ich kann von der institutionellen Einrichtung unserer Kirche nicht erwarten, dass sie dies mitvollzieht im Korsett ihrer Dogmen etc. Sie hat an Zuständigkeit verloren.
    Sie verliert sich im Außen, statt sich dem Innen des Menschen zuzuwenden. – In jedem Menschen brennt das Feuer der Urliebe, das uns alle vereint und eine neue Welt gestaltet.
    Was hätte eine Rehabilitation gebracht aus den Reihen der „hinter verschlossenen Türen Verschanzten“.
    Ich freue mich mit Hans Küng über seine Auferstehung in die Ewig wirkende Urliebe hinein.

  • Im Namen des Stifters Karl Schlecht und aller Stiftungs-Angehörigen der Karl Schlecht Stiftung, Aichtal

    Hans Küngs Projekt Weltethos liegt seit 1998 im Fokus der Stiftungsaktivitäten der Karl Schlecht Stiftung. Wir alle stehen jetzt noch mehr in der Verantwortung, seine Idee, sein Projekt über seinen Tod hinaus weiterzuführen. Wir fühlen uns dankbar, dass wir Hans Küng ein Stück seines langen und produktiven Lebensweges begleiten durften. Er möge in Frieden ruhen.

  • Patrick Meagher, nephew

    missing your laugh and smile and your special way. you will always have a place in my heart that gives me a sense of home. thank you uncle hans for all the amazing things that you did in your lifetime. you were a role model for me in many ways and i hope to continue some of your work in translation in my artworks and social projects in new york. rest in peace

  • Stefan Hippler - Chairperson HOPE Cape Town / Kapstadt

    Meine Begegnungen mit ihm in Kapstadt bleibt unvergessen. Unser gemeinsamer Gottesdienst mit den katholichen Erzbischof und dem lutherischen Bischof im Nazareth Haus in Kapstadt war ein Meilenstein in der Kapstaedter Oekumene. Moegen seine Impulse unsere katholische Kirche weiterbringen – moege der Weltfrieden von seinen Ideen lange zehren. I salute you!

  • Prof. Dr. Eckhard Freyer, Omnis Religio Stiftung Vorstand

    Danke für die Überzeugung, ohne Frieden unter den Religionen könne es keinen Frieden unter den Staaten geben.

  • Hugo Birkhofer Obetstudienrat i.R.

    Ich verdanke meinem Lehrer Hans Küng unendlich viel, für meinen Glauben und für die mir anvertrauten Schülerinnen und Schüler.
    Der Herr vergelte ihm das. Ich weiß Hans Küng ist in Gottes Armen geborgen.
    Hugo Birkhofer Bad Saulgau

  • Dr. Ulrich Harbecke / Fernsehjournalist und Schriftsteller

    Wer ihn erlebt und begleitet hat, kann ihn durch seinen Tod nicht verlieren. Wer ihn – wie die Amtskirche – wegbeißen wollte, verlor sich selbst. Der Geist weht wann, wo und in wem er will. – Trauer? Ja, aber vor allem Dank!

  • Berg, Ludwig, Berufsschullehrer und Ausbilder für das UFach Kath. Religion

    „Der Glaube hat mein Leben ausgerichtet“ so Hans Küng im Interview,
    dies habe ich immer wieder zitiert, wenn es um die Frage nach Gott ging.
    Danke dafür und noch viel mehr für vielen Hoffnungsschimmer. .

  • Dekan Hermann Friedl, Katholisches Dekanat Reutlingen-Zwiefalten

    Mit Beginn meines Theologiestudiums in Tübingen zum Wintersemester 1981/82 habe ich Prof. Hans Küng persönlich in Eucharistiefeiern und bei Diskussionsabenden kennen- und schätzenlernen dürfen. Ich bin nach wie vor beeindruckt von seiner Treue zur Kirche trotz der widrigen Umstände, die er zu ertragen hatte, von seiner Theologie und völkerverbindenden Religion, sprich Weltethos, von seiner Menschlichkeit und seinem christlichen Zeugnis, mit dem er keinem Papst nachstand. Posthum ein aufrichtiges Vergelt’s Gott für so vieles! Requiescat in pace! Dass seine Trauerfeier heute in eins fällt mit dem Geburtstag von Benedikt XVI. em., ist schon krass. Im Himmel ist er nun rehabilitiert!

  • Adelheid und Frank, Österreich

    Danke für die uns heute noch Hoffnung und Zuversicht schenkenden Gedanken. Und für das Öffnen unserer Gedanken und Herzen…und führte uns in die Weite…..

  • Rainer Vorrath, Pfr. i. R.

    Voller Trauer nehme ich Abschied von dem Menschen, der mich zum Theologiestudium angeregt und beflügelt hat.

    Ich bin ihm überaus dankbar für seinen Mut, seinen Geist, den er mit uns allen geteilt hat, und seine Menschlichkeit, wie sie Jesus von uns gewollt hat und will.

    Ich bin traurig, dankbar und voller Hoffnung, weil Hans Küng gelebt und segensreich gewirkt hat, weil er gestorben ist, um am Ende mit uns aufzuerstehen.

    Danke Hans Küng!

  • Hier verlieren wir eine große Persönlich-keit. Ich war eine begeisterte Leserin seiner Bücher, was ich vermissen werde wie viele Menschen. Danke dafür und hoffe, dass seine Seele bei Gott seine wohlverdiente Ruhe findet.
    MfG
    Ruth Metten
    Oberkülheim 22
    51429 Bergisch Gladbach

  • In Erinnerung an den großen Theologen
    Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng.

    Möge sein Einsatz um den Frieden der Religionen
    und unter den Nationen fortgeführt werden!

    Herr, gib Ihm die ewige Ruhe,
    und das ewige Licht leuchte Ihm.
    Lass Ihn ruhen in Frieden. Amen.

    In dankbarer Verehrung
    Christoph Büttel

  • Prof. Uli Jäger, Berghof Foundation

    In großer Dankbarkeit denke ich an die Begegnungen mit Hans Küng zurück. Hans Küng war immer ein konstruktiv-kritischer Begleiter der Tübinger Friedenspädagogik und hat die Verknüpfungen mit dem Projekt Weltethos hervorgehoben. Vor 15 Jahren schrieb Hans Küng: „Die Pädagogik der Friedfertigkeit muss unterstützt werden durch eine Pragmatik der Friedfertigkeit.“

  • Sie hatten die Ökumene im Herzen und hielten Ihrer Kirche die Treue!
    Immer für die Versöhnung!

    Möge dies Ansporn für jeden von uns sein.
    Adieu Herr Professor und ufwiederluege.

  • P. Callistus Joseph

    It is with deep sorrow that we take leave from an inspirational Theologian of the last centuary. He has opened the themes that will be in the forefront in this centuary. The themes of universal ethics, calling us for a common life respecting differences of religion and culture will dominate the reflections in the coming years..the groundbreaking themes of Fratelli Tutti and Laudato Si already shows how influential his theology will be.

    May he Rest in peace.

  • Ein Mensch der das Evangelium Jesu Christi verstanden hat – und nach besten Kräften zu seinen Lebzeiten versucht hat umzusetzen.
    Ein beeindruckender Mensch, ein Vorbild, glaubhaft.
    Ein Lebenslauf, welcher einem selbst Ansporn sein kann.

  • Peter Mayer / Weltbürger

    Herzlichen Dank, sehr geehrter Hans Küng – für Ihr Wirken, Ihre Haltung, Ihr Engagement, für Ihr ganzes Leben – und nicht zuletzt für diesen äußerst bewegenden Abschied! Möge dieser Ihr sehnlichster Wunsch nach Weltfrieden in Erfüllung gehen!
    Ich werde Sie nicht vergessen …

  • Anja Kirchner, Bereichsleiterin Vielfalt und Soziale Innovation, Stiftung Weltethos

    Meine tiefe Anteilnahme gilt Hans Küngs Angehörigen und Menschen, die ihn eng in seinem Leben begleitet haben. In den Begegnungen mit Hans Küng war ich immer fasziniert von dem inneren Leuchten, das von ihm ausging. Seine Weitsicht und Visionskraft sowie seine Tiefe waren für mich spürbar und haben mich jedes Mal sehr berührt. Ich habe mich persönlich sehr verbunden gefühlt. Vor einigen Wochen durfte ich ihn kurzfristig besuchen und ihm die Ergebnisse des worldlab vorstellen, über die er sich sehr gefreut hat.
    Mit sehr großer Freude arbeite ich daran, dass seine Idee, eines gemeinsamen Weltethos, viele Menschen in der Welt erreicht und eine verbindende und kreative Wirkung erzielt.

  • Andreas Schönfeld, MA phil, Dipl. theol, Kath. Pfarrer, Köln

    Das erste theologische Buch, dass ich 1979 noch als Schüler vor dem Abitur gelesen habe, war Hans Küng, Existiert Gott? Seine zeitgemäße, integrative, offene Denkweise, theologische Motivation, der spirituelle Realitätssinn, seine Wahrheitssuche, die loyal-kritische Haltung zur Kirche als Institution, seine dialogische, ökumenische, interreligiöse Mentalität, seine lebensnahe, den Glauben für den modernen Menschen erschließende Sprache hat mir auf meinem Weg entscheidend geholfen, mich bis heute motiviert und theologisch geprägt. Seine Persönlichkeit fehlt unserer Theologie. Sie gibt uns fruchtbare Orientierungen und Ziele für eine wahrhaft katholische, spirituelle, pastorale und institutionelle Erneuerung von Kirche und Gemeinde. – Ad maiorem Deo gloriam.

  • Schwestern vom Karmel Regina Martyrum,Berlin

    „Ökumene der Martyrer“ eines der Themen hier bei unserer Gedenkkirche Maria Regina Martyrum in Berlin /Plötzensee –
    beides Themen des großen Theologen Hans Küng: Ökumene und Widerstand.
    Beides hat er glaubwürdig gelebt, deshalb sind wir ihm verbunden über den Tod hinaus und dankbar.
    Dankbar, dem Mahner mit dem weiten Herzen, seiner Wertschätzung für jeden Menschen, seine prophetischen Visionen einer Kirche und einer Welt in Frieden und einem Miteinander aller Religionen.
    Der Same, den Hans Küng reichlich ausgestreut hat, wird Früchte tragen.

    Danke für die Übertragung der bewegenden Trauerfeier. Unser Konvent war dabei.

  • Gundi Reichenmiller

    Aus einem traditionell katholischen Elternhaus stammend erlebte ich als junge Studentin der Romanistik und Anglistik die Vorlesung „Existiert Gott?“ von Hans Küng. Seine zeitgemäße und am Menschen orientierte Auffassung von Religion und Christsein haben mich nachhaltig beeindruckt. Ich bin dankbar, ihn persönlich erlebt haben zu dürfen und überzeugt, dass seine These vom Weltethos ein Leitfaden für die Zukunft bleiben wird.

  • Hans Hinterkeuser, Bonn

    Hans Küng war sicher einer der bedeutendsten Menschen unserer Zeit. Sein visionärer Blick auf unsere Welt und ihre Probleme, sein humanistisches Denken mit dem Blick auf die ganze zerstrittene Menschheit, sein Entwurf eines Auswegs aus dem Dilemma von gegenseitigem Misstrauen, Hass und Gewalt mit seinem Projekt Weltethos stehen erst am Anfang ihrer notwendigen Wirkung auf die gemeinsame Zunkunft aller Menschen, gleich welcher Sprache, Religion und Weltanschauung. Wir können und sollen alle von ihm lernen.

  • Manfred Lechl, kath., ehemaliger Priester, Freund der Weltethos-Idee

    Hans Küng durfte ich in Dresden auf dem Katholikentag live hören. Das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe, war „Unfehlbar?“ und ist mir heute noch gut in Erinnerung. Seine theologischen Positionen haben mich als Priester und Theologen nicht explizit geprägt. Dennoch war es aber doch wichtig zu wissen, dass es da einen Priester und Fachtheologen gibt, der in aller Öffentlichkeit in etlichen Dingen eine der katholischen Kirche gegensätzliche Position vertritt. Auf jeden Fall war ich als kath. Priester der Diözese Passau in einer Vereinigung „Forum für eine Neue Kirche“. Der Pflichtzölibat störte mich zunehmends und so legte ich das Priesteramt nieder und wusste schon damals im Jahr 2003, dass ich gerne für das Weltethos arbeiten würde, was ich dann im Jahr 2019 verwirklichte als ich zur IWEO nach Wien ging, um dort bei Prof. Mag. Edith Riether ehrenamtlich sechs Wochen mitzuarbeiten. Ich bin Hans Küng von Herzen dankbar für seinen Mut, eigenständige Gedanken brilliant vorzutragen und für sie gegen alle Widerstände einzustehen. Auch bin ich ihm sehr sehr dankbar für die weltumfassenden Gedanken des Weltethos. Dieses sein Projekt Weltethos ruft förmlich nach Umsetzung und Verwirklichung.

    In Hochachtung vor dieser Person und diesem Werk
    Manfred Lechl, Bayern

  • Prof.(em.)Dr. Albert Biesinger- Religionspädagoge Universität Tübingen

    Ein großer Dank an

    Hans Küng
    dafür,daß er den Blick der „Ökumene“ auf alle Religionen
    und Nationen ausgeweitet hat.
    Alle gehören zum Be-Reich Gottes

  • Danke für die spannenden Vorlesungen, die ich bei Ihnen in Tübingen 1977 erleben und hören durfte. Gott schenke Ihnen den Frieden, der die Welt umhüllt und für zu dem Sie sich Zeit Ihres Lebens offen bekannt haben. RIP

  • Magdalena Matscha, kath. Gemeindereferentin in den Jahren 1986-1994, Sozialarbeiterin, Förderung des Interspirituellen Dialoges

    Sehr geehrte Seelenverwandte

    Für mich persönlich und für die Gruppen in denen ich mitwirkte,(.B. für die Bonner Basisgemeinde, in der ich kurz Mitglied war)
    war Küng ein Vorbild, ein besonnener Mutmacher, der trotz persönlicher Angriffe und Amtsausübungsverbot seine Position weiter vertrat und ausbaute und mit den Inhalten und der glaubwürdigen Art, diese zu vermitteln zum Weltfrieden beitrug.

    Danke dafür!

    Magdalena Matscha

  • SCHOLZ, Renate Marie - Katholische Religionslehrerin - Missio canonica

    Nach meiner Pensionierung bin ich, um ein Zeichen zu setzen, aus der Institution der Kath.Kirche ausgetreten, obwohl ich überzeugte Nachfolgerin im Geiste Jesu Christi bin. Als unbedeutende Person, als Sandkorn im Getriebe, konnte und kann ich mir den Austritt leisten. Ich wünsche, daß Hans Küng posthum rehabilitiert wird und Papst Franziskus, dem die Hände gebunden, die dringend notwendigen Reformen durchsetzen kann. Sofort würde ich mich wieder offiziell zu meinem Glauben bekennen.
    Möge die Lehre von Hans Küng und sein Weltethisches Gedankengut die Religionsträger bewegen und sie – vor der Apokalypse – zusammenführen.
    Tief berührt verneige ich mich vor ihm, dankbar für seine Standfestigkeit und Geistesgröße. „…, aber die Liebe ist die Größte!“

  • Dr. Uwe Stamer, Studiendirektor i.R.

    Die Position eines „durchaus vernünftigen Vertrauens“ war für mich eine der wesentlichen Botschaften bei der Lektüre von Hans Küngs Büchern. Anlässlich der persönlichen Übergabe der Magisterarbeit einer polnischen Germanistin in seinem Haus („Hans Küng als Vermittler zwischen den Weltreligionen“) erlebte ich Herrn Prof. Küng als einen sehr freundlichen und gesprächsoffenen Diskussionspartner. Sein „Weltethos“-Projekt wird nachhaltig und unauslöschlich ein Baustein des Friedens bleiben. Möge Hans Küng nun Eingang in die „letzte Wirklichkeit“ gefunden haben.

  • Manfred Langner, Pastoralreferent i.R., Aachen

    Hans Küng
    dankbar gewidmet

    streitbar und konstruktiv kritisch
    und den menschen zugewandt
    ein leben lang
    widerständiger prophet von biblischer kraft
    der fehlt

    bis zum letzten atemzug
    leidenschaftlich auf der suche
    nach dem geheimnisvollen DU
    das alles zusammenfügt und -hält

    jenseits aller grenzen traditionellen denkens
    jenseits menschengemachter und religiöser schranken
    welt-weit offen für die große bunte fülle
    die uns verheißen seit anbeginn

    ein theologischer stachel im herzen der kirche
    ein leben lang
    der fehlt und –
    bleibt

  • Wolfgang Wagner, Pfarrer i.R., Landeskirche Württemberg

    Ich bin traurig, da ich Professor Küng nicht nur als Lehrer, sondern auch als Freund kennengelernt habe. Das Projekt Weltethos habe ich als Studienleiter der Evangelischen Akademie Bad Boll insbesondere in die Evangelische Kirche vermittelt.

  • Carlos E Paz Director Fundación ética Mundial Colombia

    Quienes conocimos a Hans Küng y tuvimos el placer de su amistad, de leer sus libros, escuchar sus observaciones, navegar en sus profundidades, sabemos que la Iglesia pierde el promotor de la reforma, nosotros los de la WeltEthos, Ética Global, ética de humanidad perdemos nuestro líder, Trotta, Piper y Herder pierden su escritor, nosotros sus lectores, perdemos el autor de ese mágico libro que nos obsequiaba cada año y abría puertas desconocidas; la universidad de Tübinguen pierde su símbolo y la ciudad pierde su ciudadano brillante, ejemplar; Suiza pierde su hijo predilecto y Europa el gran pensador; nosotros perdemos el amigo de todas las horas y el compañero en buscar, con Su Causa que hicimos nuestra, un mundo humano, ético, transformado en paz.

    El Mundo consciente agradece y celebra la vida rica, nutritiva, brillante y valiosa de Hans Küng y lloramos su partida. Hoy le decimos Adiós. Un farewell emocionado, al profesor, amigo, compañero y líder del movimiento ético global que El encarnó y asumimos su causa, para hacer la gran transformación que soñó, diseño y no alcanzo a ver; es un trabajo centenario, nos decía, inter generacional, que debemos continuar con sabiduría y hacerlo juntos en esta década; ser capaces de co-crear un amanecer de la humanidad en paz, con verdad, justicia, sin violencia y compañerismo, un humanismo florecido. Tu obra, tu legado, tu amor y ultimo Amen, querido Hans queda en nuestro corazón y anunciaremos como tú has querido tu mensaje en todas partes.

  • Dr. Martin Krieger, Erwachsenenbildner und Gymnasiallehrer, Frankfurt a. M.

    Ich danke Hans Küng für zahlreiche Bildungserlebnisse und Erkenntnisse, die mir seine Bücher bereits in meiner Schulzeit und während meines Philosophie- und Theologiestudiums ermöglicht haben und die immer auch in meine Arbeit als Erwachsenenbildner und Lehrer eingeflossen sind. Vor allem seine Überlegungen zu einem religiös begründeten Weltethos und dessen konkreter Umsetzung werden in vielen Bereichen wichtig bleiben, z. B. in multikulturell und multireligiös geprägten Schulgemeinden.

  • Johannes Weiß, Verleger in Pension

    Hans Küng hat mit seiner überkonfessionellen Betrachtung der Religionen/Kirchen einen wesentlichen Einfluss auf meine persönlichen Einsichten genommen. Danke!

  • Michael Christoph Glatt/Bayern

    Hans Kueng hat mich sozusagen mein bewusstes Leben lang begleitet; die ersten, medialen Erinnerungen reichen zurueck bis in meine Kindheit, bis ich als Oberschueler begann, ihn zu lesen („Existiert Gott?“).
    Es folgten die grossen Monographien ueber die Weltreligionen, Schriften zum Weltethos u.a.

    Er war einer meiner geistigen „Leuchttuerme“, der Orientierungsperoenlichkeiten meines Lebens!

    Ein Aufklaerer, Anreger zum Selberdenken…

    Da Denken von Danken kommt, bin ich ihm zutiefst verpflichtet im Dank.

    Moege sein unbeirrbares Eintreten fuer die Vernunft und das Gewissen, das er bewiesen hat, eigenstaendige Nachfolger finden!

    Wieder ein Grosser, der uns vorausgegangen ist – bleibend als Zeuge!

    Ich verneige mich
    Michael C. Glatt

  • Beatrix Staub-Verhees, Fribourg/Freiburg i. Üe. (Schweiz)

    Hans Küng war ein Prophet und teilte das Schicksal vieler Propheten, die mit religiösen Obrigkeiten in Konflikt gerieten. Vermutlich hätte ich die röm. Kirche schon längst verlassen, wäre ich in den Konzilsjahren nicht auf Hans Küng aufmerksam geworden. Es freute mich stets, wenn ich ihn in Luzern bei den jährlichen Veranstaltungen der „Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche“ erleben durfte.
    Der Schluss eines seiner Gebete hat mich durch das Leben begleitet „…gehalten von Gott und hilfreich den Menschen“. Dank sei Gott für diesen Menschen.

  • Ruhen Sie in Frieden, verehrter Professor Küng.
    Danke für Ihr Werk und Ihre Bücher, die mich begleiten und begleiten werden auf dem Weg von Jesus Christus.

  • Wolfgang J. Hummel, Jurist, Senatsverwaltung Berlin

    Wie oft erweist sich ein Buch als „Augenöffner“ und verändert die eigenen Einstellungen grundlegend für immer. Hans Küng hat dies bei mir mit „Existiert Gott?“ erreicht.
    Dafür bin ich ihm immer dankbar.
    – Meine Empörung über die Katholische Kirche, die ihn so ungerecht behandelt hatte, war groß. So schrieb ich, der namenlose Student, einen Leserbrief an die Südwestpresse zur Verteidigung des mir damals persönlich unbekannten großen Lehrers. Welche Überraschung dann, wenige Tage später, eines seiner Bücher mit Worten des Dankes für die Unterstützung und persönlicher Widmung in der Lustnauer WG zugestellt zu bekommen.
    So war er. Ein ganz Großer ist von uns gegangen. –
    Welche Fügung des Schicksals heute, zur gleichen Stunde, an anderer Stelle, aber im Geiste verbunden, den eigenen Vater, zu Grabe zu tragen.

  • Eine würdige Feier für einen großen Theologen in der Johannes-Kirche heute. Pfr. Gramer hat der Feier wunderbar vorgestanden und seine Ansprache war bewegend.
    Ich bin froh, dass meine Fakultät (die katholisch-theologische Fakultät zu Münster/Westf.) es einst doch noch hinbekam, diesem Brückenbauer – Brückenbauer auch zwischen denkenden Subjekten und katholischer Kirche – die Ehrendoktorwürde zu verleihen.
    (Ich wüsste zu gern, wer da heute gesungen, musiziert und dirigiert hat.)

  • Gottfried Biesemann, ehem. Gymnasiallehrer

    Der kluge und mutige Schweizer Hans Küng ist tot. 2014 schrieb er: Der Entzug der kirchlichen Lehrbefugnis unmittelbar vor dem Weihnachtsfest 1979 war für mich eine zutiefst deprimierende Erfahrung…
    2002 machte ich eine ähnliche Erfahrung und ich verstand ihn auf diese Weise.
    Zum Glück können wir noch mit Hans Küng sprechen … in seinen Büchern.
    Möge er in dem Frieden sein, den er mit seinen bescheidenen Worten so oft beschrieben hat.

  • Rais-Wehrstein, Veronika, Diözesanrätin Rottenburg-Stuttgart

    Ich verneige mich vor Hans Küng und danke Gott für diesen Menschen. Möge er Heimat finden bei Gott.

  • Prof. Dr. med. Eva-Susanne Strobel

    Wir trauern um Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng,
    einen großen und mutigen Theologen
    mit einem brillanten Geist.
    Es ist ein großer Verlust für Tübingen, Deutschland, Europa und die ganze Welt,
    für die Christenheit und alle Weltreligionen.
    Wir bedauern zutieftst, dass keiner der Päpste ihn zu Lebzeiten rehabilitiert hat.
    Hat ihn keiner verstanden?
    Wir werden seine Stimme und sein verschmitztes Lächeln vermissen, die wir in seinen Vorlesungen immer so gerne gehört und gesehen haben.
    Wir verneigen uns vor Hans Küng.

    Prof. Dr. med. Eva-Susanne Strobel
    Friedhild Strobel
    Hermann Strobel
    Johannes Strobel
    Mirjam Strobel
    Treue Hörer im Audi max
    Bei seinen Studium generale Vorlesungen

  • Dr. Dr. Claus Grundmann, Moers

    Als junger Student haben Sie mich mit Ihrem Weitblick und Ihren Visionen auf’s Tiefste beeindruckt.
    Ruhen Sie in Frieden beim allmächtigen Vater.

  • Hermine Jud Schaffhausen

    Ein Leben lang haben Sie sich für die Erneuerung unserer Kirche eingesetzt. Sie haben unzählige suchende und fragende Menschen – wie mich – in ihrem Christ-sein bestärkt und ermutigt.
    Dafür bin ich Ihnen zutiefst dankbar.

  • Willi Boehi, Samariter Taipei – Rechtshilfe fuer Migrant-Innen, Taipei, Taiwan

    Mein herzliches Beileid zum Tode von Hans Küng seinen Geschwistern, besonders Frau Rita Frei-Küng, den Verantwortlichen und Engagierten des Welt-Ethos Instituts. Seine Freundschaft und prophetische Weitsicht ermutigten und bestaerkten mich, fuer die Notleidenden im Gefaengnis und vor Gericht aller Religionen und Bekenntnisse einzutreten. Traurig, traurig, dass die katholische Kirche auch am Ende seines Lebens nicht die Groesse hatte, seinen sehnlichsten Wunsch zu erfuellen, und ihm die Rehabilitation verweigerte. Moege ihm Gott, auf den er all sein Vertrauen setzte, den verdienten Lohn geben.

  • Dr. Eugen Breimann Arzt Duisburg

    Durch seine Individuelle und kritische Meinung zu Missständen hat er sich nicht nur Freunde gemacht.
    Ich bewundere seine Ausführungen, die zum Nachdenken anregen sollten.
    Und das ist ihm gelungen.
    Möge Hans Küng in Frieden ruhen

  • Regina Meier, Gernsbach

    Danke.
    In meinen ersten Wochen als Studentin in Tübingen lernte ich 1979 den unbeugsamen Professor kennen. Damals ahnte ich nicht, dass er mit seiner Haltung Geschichte schreiben sollte, die nicht nur sein Leben veränderte, sondern auch das der Universität Tübingen und der christlichen Kirche.
    Ich danke dem Menschen, dem Lehrer, dem Denker Hans Küng, dass er immer bereit war zum Dialog, dass er durch seinen Weg Menschen den Zugang zum Christsein ebnete, dass er die Kirche von innen reformieren wollte und seine Begeisterung für die Friedensarbeit so ansteckend weitergab.
    Sein Geist und sein Werk leben weiter!

  • Günther M. Doliwa, Theologe, Autor, Herzogenaurach

    EIN GROSSER GEHT
    Mit Dank für Hans Küng (1928-2021)

    Er trug die Fragezeichen
    Ins Zentrum der Arroganz.

    Er trug die Fragezeichen
    Als sein Kreuz.

    Zu Kreuze kriechen
    Vermochte er nie.

    Er schlug das Buch der Weisheit auf
    Und fand die goldene Regel.

    Wie du behandelt sein willst, handle.
    Der Rest liegt jenseits deiner Hand.

    Ging er? Er schwamm ans andre Ufer, sanft.
    Zurück blieb sein Gepäck für uns.

    Schon kramen sie im Testament.
    Und wollen weiter nur unfehlbar sein.

    Doch dass die Funde glühen, vergessen sie.
    Starrblicks mit verbrannten Händen.

    Im Schatten eines Großen
    Kann sich niemand sonnen.

    Günther M. Doliwa, 12.4.2021

  • Wolfgang Breidt, katholischer Theologe, Saalfeld

    Ich spreche meine Hochachrung für diesen großen Theologen aus, der nun im hohen Alter verstorben ist. Er hat sich in seinem gesamten wissenschaftlichen Leben um eine Reformation seiner Kirche gekümmert, die selbst das von dieser Kirche verfügte Lehrverbot nicht unterbrechen konnte. Danke, Hans Küng!

  • Petra Wagner, Schulleiterin des Wagenburg-Gymnasiums Stuttgart

    Die Theologie von Hans Küng hat meine persönlichen Überzeugungen und meine Arbeit als Religionslehrerin zutiefst geprägt. Durch sie konnte ich meinen Schülerinnen und Schülern vermitteln, dass Glaube und Vernunft zusammengehören. Bei den unvergesslichen Begegnungen mit Hans Küng hat mich immer die besondere Mischung aus Temperament und Gelassenheit, Humor und Ernsthaftigkeit in seiner Persönlichkeit beeindruckt.

  • Ingrid Kaesler-Goretzki /Lehrerin für ev.Religion, Politik und Geschichte im Ruhestand und ehemalige freie Mitarbeiterin bei der Stiftung Weltethos

    Irgendwann würde der Zeitpunkt kommen, irgendwann würde er aufhören zu reden, zu schreiben, aufzutreten … Das letzte Mal, das ich Hans Küng sah, war beim Symposion zu seinem 90.Geburtstag. Wann ich ihm zum ersten Mal begegnet bin, weiß ich nicht mehr; aber gut erinnern kann ich mich an unsere gemeinsamen Stunden am Stand der Stiftung Weltethos beim Kirchentag in Stuttgart. Damals steckte das Engagement der Stiftung an den Schulen noch in den Kinderschuhen; man machte Fortbildungen in den (damals noch) neuen Bundesländern … Hans Küng war Feuer und Flamme für die Weitergabe der Weltethos-Inhalte und der vielschichtigen Seiten der verschiedenen Religionen. Neue Lehrpläne sollten geschaffen, das entsprechende Material erstellt werden. Über die Weltethos-Thematik wurde die Notwendigkeit von Dialogfähigkeit und dadurch die Notwendigkeit von vertieften Kenntnissen über die Religionen zu einem Herzensthema für mich. Und es war sonnenklar, dass es eine natürliche thematische Verbindung gab zu den historischen und politischen Entwicklungen der Religionen in ihren verschiedenen gesellschaftlichen Bezügen. Daher verkörpert Hans Küng für mich auch diese untrennbare Einheit von Religion, Geschichte und Politik, deren Verständnis auch in seinen Augen Voraussetzung für ein Verständnis vieler Konflikte überall auf der Welt ist. Ohne ein solches Verständnis sind aber Lösungen nicht zu finden. Hans Küng hat mich sehr stark geprägt und stark beeindruckt, auch dadurch, dass er ein Kämpfer war, der auf die Kraft des Wortes und der Argumente vertraut hat. Ich wünsche mir sehr, dass er in dem anderen Sein im Kreise derer, die ihm vorausgegangen sind eine Heimstatt erhält. Und ich wünsche mir für diese Welt, dass sein Werk weitergetragen wird und allen wohlmeinenden Menschen weiterhilft.

  • Prädikant Martin Becker Friedensgebet mit interreligiösen Dialog Welzheim

    Respekt. Dank. Hochachtung. Hans Küng inspirierte uns zu unserem Friedensgebt mit Dialog. Ohne ihn unmöglich. Er: ein Weltenversöhner, Menschlichkeit-Lebender, verborgener Mystiker. Tief berührt von der Trauerfeier und seinen vorgelesenen Texten. Mögen die Engel aller Religionen ihn vor das Antlitz der ewigen Schönheit führen.

  • Birgit Hofmann Birkenhall,Künstlerin

    Ein Mensch wie Hans Küng hat soviel Inspiration,Kraft und Weite gegeben,es wirkt nach und fort und multipliziert sich.Das Gedenken an Hans Küng gibt Motivation,Innigkeit und Geist.Dankeschön hierfür.Er wird immer in unserer Erinnerung fortwirken!

  • Annett / Position MENSCH

    Mit Respekt vor seinem Lebenswerk
    wünsche ich das es
    fruchtbar angenommen und fortgeführt wird.

    Religion ist 》Verbindung《 in Liebe im Innen und im Aussen.
    Das allein kann Frieden bringen und verbindet alle miteinander.
    Getrennt sind wir oft mehr durch theoretische Konstrukte statt grundlegender Werte und Bedürfnisse.
    ○ DANKE

  • Jean-Marie WEBER, "Senior lecturer" Universität Luxemburg

    Der Theologe Hans Küng war mir wichtig, da er verschiedene „lehramtliche“ Entscheidungen und Diskurse „de-konstruiert“ hat. Er war kritisch, insofern es ihm um die Wurzeln des Christentums ging. Destruktiv habe ich ihn nicht empfunden.

  • Michael King, Gefängnisseelsorger JVA Herford

    Der Name Hans Küng ist nicht nur ein Lesestück in meinem Studium gewesen. Er war viel mehr für mich. Seine Menschlichkeit, seine Kritik und sein weltweiter Einsatz in der Aussöhnung der Religionen und Weltanschauungen.

    „Es gibt keinen Weltfrieden ohne Religionsfrieden“, sagt Küng. Diese Botschaft kommt sogar hinter den Mauern eines Jugendvollzuges an. Hier ist im Brennglas präsent, was die Gesellschaft ausmacht. Hier kommen junge Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen mit knallharten Geschichten zusammen. Hans Küng kennt von den Gefangenen niemand. Das Wort „Theologie“ ist für sie ein Fremdwort. Und doch haben junge Inhaftierte indirekt Küng kennengelernt.

    Dies besonders in der Ausstellung Weltethos, die in der Justizvollzugsanstalt gemeinsam mit den Fachdiensten und dem muslimischen Imam organsiert ist. Religion spielt trotz des unwirklichen Ortes des Gefängnisses eine Rolle. Das hätte Hans Küng gefallen. Horizonterweiternd und befreiend hätte er mit den Gefangenen gesprochen. Und wenn er noch, wie damals als Professor in Tübingen, mit seinem alten schrottreifen Alfa Romeo angebraust gekommen wäre, hätte er die jungen Männer wohl auch beeindruckt. So wie mich in jungen Jahren, als ich von dieser seiner Vorliebe zu dem italienischen Auto gelesen habe.

  • Dr. Matthias Burger, Pfarrer der Ökumenischen Hochschulgemeinde Stuttgart-Hohenheim

    Die Entstehung der Weltethos-Schrift und die Verabschiedung in Chicago 1993 habe ich als studentische Hilfskraft miterlebt, die Inhalte prägen mich bis heute in meinem Engagement für interreligiöse Verständigung, speziell auch auf dem musikalischen Gebiet (sephardische Musik, Sufi-Musik, orthodoxe Gesänge).
    Im ökumenischen Institut hatte ich damals eine Heimat gefunden, mein beruflicher Werdegang war in dieser Zeit sehr unklar. So bin ich heute nicht nur dankbar für den theologischen Spin, den ich von Hans Küng mitnehmen konnte, sondern auch für die Heimat, die er mir (unwissentlich) in seinem Institut geboten hat.
    Mit großer Dankbarkeit verabschiede ich mich daher von Hans Küng, Dr. Matthias Burger

  • Karl Weiß Oberstudiendirektor a.D.

    Prof. Hans Küng war der theologische Lehrer, der mich seit meinem Tübinger Studium in den frühen sechziger Jahren für mein ganzes Leben geprägt hat.
    Zwei Begegnungen in den späteren Jahren sind mir in besonderer Weise in Erinnerung. Er hatte 2012 mich und meine Tochter in sein Haus eingeladen zu einem Essen zu Ehren meiner verstorbenen Frau. Dabei sprach er über die Vorbereitung eines Gottesdienstes für Studenten. Das sei für ihn keine leichte Sache , denn jedes Wort müsse er auch vor sich selbst, vor den jungen Menschen und vor Gott verantworten können. So dachte er immer.
    Seine Predigt zur Feier seines achtzigsten Geburtstages in seiner Heimatgemeinde Sursee beschloss er mit den Worten von 2 Tim 4,7: “Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten. Nun harrt meiner der Kranz der Gerechtigkeit, den mir der Herr, der gerechte Richter, geben wird.“ Lächelnd erzählte er vom Bedauern seines Neffen: „Onkel Hans, schade dass du schon so alt bist.“ Wer von uns wollte damals dem nicht zustimmen.
    Die Zunft der Dogmatiker, auch seine Nachfolger auf dem Lehrstuhl in Tübingen, haben den Namen Küng lange gemieden und wenig für ihn getan. Ein Hans Küng der siebziger Jahre aber fehlt der Kirche heute.
    Er ruhe in Gottes Frieden

  • Mein Vater, ein redlicher Katholik, las viele der Bücher Küngs. Er war immer tief beeindruckt und die Gedanken beschäftigten ihn… formten ihn. Sie schärften seinen Geist und ließen ihn wachsen in der eigenen Kritikfähigkeit. Dabei ist der persönliche Glaube meines inzwischen verstorbenen Vaters nicht ins Wanken geraten, im Gegenteil, er hat eine fundierte Festigkeit erlangt, die ihn reifen ließ. Das beeindruckt mich als Tochter bis heute. Und anlässlich des Todes von Hans Küng beginne ich jetzt, in hoher Wertschätzung dessen Erinnerungen zu lesen. Danke an den hochgeschätzten Theologen für seine Aufrichtigkeit, Geradlinigkeit, Widerstandskraft und für den anstrengenden Mut, Visionär zu sein – für sich. Für die anderen. Für die Welt. Von Herzen Danke.

  • Prof. Dr. Johannes Rehm

    Dankbar denke ich an den Verstorbenen als einen großen Menschenfischer in der Nachfolge des Mannes aus Nazareth zurück. Anfang der 80er Jahre kam in meiner Tübinger Studentenbude ein Brief von ihm an mit der Anfrage, ob ich als wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für ökumenische Forschung mitarbeiten wolle. Dort in der Nauklerstraße erlebte ich die kongeniale Arbeitsgemeinschaft von Urs Baumann, Annegret Dinkel, Anne Jansen und Ka Jo Kuschel. Der Geist des großen Meisters schwebte immer über den Wassern, aber, wenn Hans Küng im Haus war, dann war er auch ganz für seine Studenten und Mitarbeiter da in seiner umfassenden Fachlichkeit und seiner gewinnenden Menschlichkeit. Gerne denke ich da auch an die Gastlichkeit seines Hauses in der Waldhäuserstraße zurück und an die freundliche Aufmerksamkeit, die ich auch von Frau Eleonore Henning und Frau Marianne Saur erfahren durfte. Menschen um sich scharen und Gemeinschaft stiften – so erlebte ich Hans Küng. Folgerichtig übertrug er mir als evangelischem Theologen für meine Dissertation das Thema ökumenischer Mahlgemeinschaft, von deren endgültiger Verwirklichung ich in Tübingen schon einen Vorgeschmack erleben durfte.

  • Eva-Maria und Herbert Beilschmidt

    Wir verneigen uns vor Hans Küng mit seinem beharrlichen Tun für ein Miteinander der Weltbürger über alle gesetzten Grenzen hinweg. Das geschaffene Werk und seine Visionen sind Erbe und Auftrag für eine friedliche Welt.
    Hans Küng lebt mit seiner Gradlinigkeit, seinem aufrechten Gang und seinem Glauben an ein wahres Christsein weiter. Danke.

  • Prof. Dr. Johannes Rehm

    Dankbar denke ich an den Verstorbenen als einen großen Menschenfischer in der Nachfolge des Mannes aus Nazareth zurück. Anfang der 80er Jahre kam in meiner Tübinger Studentenbude ein Brief von ihm an mit der Anfrage, ob ich als wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für ökumenische Forschung mitarbeiten wolle. Dort in der Nauklerstraße erlebte ich die kongeniale Arbeitsgemeinschaft von Urs Baumann, Annegret Dinkel, Anne Jansen und Ka Jo Kuschel. Der Geist des großen Meisters schwebte immer über den Wassern, aber, wenn Hans Küng im Haus war, dann war er auch ganz für seine Studenten und Mitarbeiter da in seiner umfassenden Fachlichkeit und seiner gewinnenden Menschlichkeit. Gerne denke ich da auch an die Gastlichkeit seines Hauses in der Waldhäuserstraße zurück und an die freundliche Aufmerksamkeit, die ich auch von Frau Eleonore Henn und Frau Marianne Saur erfahren durfte. Menschen um sich scharen und Gemeinschaft stiften – so erlebte ich Hans Küng. Folgerichtig übertrug er mir als evangelischem Theologen für meine Dissertation das Thema ökumenischer Mahlgemeinschaft, von deren endgültiger Verwirklichung ich in Tübingen schon einen Vorgeschmack erleben durfte.

  • A. Smrečnik, Freiwilliger Koordinator www.svetovnietos.si

    Unseren herzlichen MitarbeiterInnen des Weltethos űbermitteln wir aus Slowenien unser Beileid fűr Hans Kűng anlässlich seines Ablebens.

    Wir erinnern uns mit dankbarem Herzen an den erlebten Besuch von Hans Kűng 2012 in Slowenien, in Maribor.
    Mit den klaren menschenliebenden Werten des Dialoges und der Wertschätzung haben wir von Hans Küng und seinen konkreten Handlungsweisen des Weltethos wichtige visionäre Impulse erhalten, um unser gemeinsames Leben zu gestalten. Die Menschen in Slowenien haben geschichtlich eine schwere Vergangenheit hinter sich. Und Hans Küng hat mit dem Weltethos wichtige menschliche Brücken geschaffen, die auch unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben zu einer neuen zukünftigen Zufriedenheit führen können, wenn wir diese klaren Schritte und den Weg mit den Werten des Weltethos bewusst und gemeinsam täglich weiter gehen.
    In herzlicher Erinnerung und Dank an die hervorragende Zusammenarbeit und die freundliche Unterstützung des gesamten Weltethos Teams in Tübingen mit Hans Küng an der Spitze für unsere bescheidene freiwillige Bewegung und „menschenliebende“ Aktivitäten im schönen Slowenien.

    Ihre dankbaren Kolleginnen und Kollegen der Bewegung Weltethos in Slowenien.

    Im Namen aller Ehrenamtlichen MA
    A. Smrečnik, Freiwilliger Koordinator
    http://www.svetovnietos.si

  • Thomas Arens, Wir sind Kirche

    Danke an Hans Küng für seine steten Anstrengungen zur Reform der katholischen Kirche. Er hat sich dafür eingesetzt, dass ein Christ sein in der Kirche und der Welt von heute möglich ist. Wahres Christsein bedeutet heute: Ökumenisches Christsein.

    Das Projekt Weltethos ist ein visionäres, zukunftsweisendes Vorhaben, damit alle Menschen in Frieden und Gerechtigkeit leben können. Sein Engagement wird mir ein Ansporn bleiben.

    Leb wohl!

  • Der Tod des grossartigen Theologen Hans Küng kam zwar nicht unerwartet; dennoch schmerzt der Abschied und hinterlässt eine grosse Lücke. Er weilt nun bei unserem Schöpfer. Möge der Same seines Werks weiter in unserer Welt aufblühen.

  • Daniel YEUNG, Director of Institute of Sino-Christian Studies (ISCS)

    I was deeply saddened to hear about the death of Prof. Hans Küng, an old friend and active dialogue partner of the Institute of Sino-Christian Studies (ISCS) and many other leading universities of the Chinese academia since 1995.

    I first met him personally when I was in Vienna in 1996 for the High-Level Expert Group Meeting “In Search of Global Ethical Standards.” We had a detailed discussion on ways to promote dialogue between a Global Ethic and Chinese traditional ethics in Chinese academia. Since then, ISCS and Prof. Küng had developed a long-lasting friendship with each other. Together, we co-organized three main Symposia on “Chinese Traditional Ethics and Global Ethic” in 1997, 2000, and 2001 respectively, with participants from many different leading universities in Mainland China, Hong Kong, Taiwan and overseas.

    Our Institute has also published many of his great works into Chinese, including Große christliche Denker, Christ Sein, Weltethos für Weltpolitik und Weltwirtschaft, Projekt Weltethos, Existiert Gott?, etc.

    We have also introduced the idea of Global Ethic to the primary and secondary school curriculum of Hong Kong, in collaboration with the Education Bureau of the Hong Kong Government, since 2009. As of now, all Class 4 – 12 pupils and students in Hong Kong are able to learn Global Ethic as part of their curriculum.

    You are welcome to take a look of some old photos, which remind us of our long friendship and collaboration with Prof. Küng.
    https://www.iscs.org.hk/Common/Reader/News/ShowNews.jsp?Nid=1573&Pid=2&Version=0&Cid=19&Charset=iso-8859-1

    Once again, I would like to express my deep sorrow over the passing away of Prof. Küng. May he rest in peace.

  • Inge Baumann, Sekretärin; Urs Baumann, Prof. Dr.

    Lieber Herr Professor, lieber Hans,
    Du warst für uns so vieles:
    – ein strenger Lehrer,
    – ein fürsorglicher Chef
    – ein treuer Freund in allen Jahreszeiten.
    Mit Dir sind wir ein großes Stück des Weges gegangen. Deine Anliegen bleiben unsere Anliegen. Deine Hoffnung soll unsere Hoffnung sein. Deine Kraft soll bei uns bleiben, daß wir in dieser Zeit der Götterdämmerung der Kirche nicht aufhören, die Menschen zum Glauben zu ermutigen.

  • Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher, Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n), Professor (emeritiert) für Informatik, Universität Ulm, Mitglied des Club of Rome

    Sehr geehrte Stiftungsangehörige,

    mit großer Trauer und Betroffenheit habe ich aus der Presse vom Tod von Prof. Hans Küng erfahren, mit dem ich mich über die letzten Jahrzehnte immer wieder austauschen konnte, nicht zuletzt im Zusammenhang mit der von ihm initiierten Weltethos-Bewegung. Wir haben spannende Jahre erlebt. Bezüglich der realen Verhältnisse wechselten sich immer wieder Zeiten der Hoffnung und Zeiten der Enttäuschung ab. Unsere Sicht auf die Welt war immer ähnlich, ich habe von Prof. Küng viel gelernt. Besonders eindrucksvoll war unser gemeinsamer Besuch mit umfangreicher Besichtigung auf der EXPO 2000 in Hannover.

    Ich werde Prof. Küng in bleibender Erinnerung behalten und seine Überlegungen weiter in die Diskussionen einbringen, in die ich involviert bin. Ich wünsche allen, die eng mit ihm verbunden waren viel Kraft in der Bewältigung des Verlustes und alles Gute auf dem weiteren Weg in die Zukunft.

    Mit aufrichtiger Anteilnahme

    Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. F. J. Radermacher

  • Bernhard Haslinger Pfarrer.R.

    Seit vielen Jahren vergilbt ein Foto, angeklebt an die Innenseite der Arbeitszimmertüre, und schaut mich an.
    In den vielen Jahren war ER mir ein Mentor, Erheller, Mutmacher und ein aufrechter Christ. Unverzichtbar ist er für mich geworden und meinen Dienst in den Gemeinden. DANKE .

  • OStD Jürgen Kovács / Justinus-Kerner-Gymnasium Weinsberg

    Mit Trauer nehmen wir Abschied von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng. Seine Ideale vom friedlichen Dialog der Religionen und Kulturen sind für die Menschen an unserem Gymnasium ein wichtiges Wertefundament.
    Als Weltethos-Schule ist es uns Ehre, Verpflichtung und Freude, diese Werte an die nächste Generation weiterzugeben und im respektvollen Miteinander täglich zu leben.
    Wir erinnern uns dankbar.
    Jürgen Kovács
    Justinus-Kerner-Gymnasium Weinsberg

  • Obwohl ich ihm persönlich nie begegnen durfte, war Hans Küng für mich ein Lehrer und ein Vorbild.
    Dafür bin ich dankbar und zolle ihm Respekt. Er ruhe in ewigem Frieden.

  • Richard Hadas, Kritischer Katholik, München

    Mit großer Trauer habe ich vom Tod von Hans Küng erfahren. Er hat mich mit seinen Büchern schon in der Jugendzeit begeistert und dann mein ganzes Leben theologisch begleitet und tief geprägt. Immer wieder habe ich auch das Kapitel „Warum ich in der Kirche bleibe“ in einem seiner Bücher gelesen, wenn ich mich selbst wieder einmal mit dieser Frage gequält habe. Und er hat mich damit letztendlich auch immer wieder bei der Stange gehalten mit seinem „dabei gewesen ins besseren Zeiten…“.

    Mit großer Dankbarkeit erfüllt mich, dass ich 2012 bei der konziliaren Versammlung in der Frankfurter Paulskirche dabei sein durfte, als er sich aus der Öffentlichkeit zurückzog und sein Werk in unsere Hände legte. Ein sehr bewegender Augenblick und eine bleibende Verpflichtung!

  • DER NATIONALE GEISTIGE RAT DER BAHÁ’Í IN DEUTSCHLAND Bahá’í-Gemeinde in Deutschland K.d.ö.R.

    Herrn Eberhard Stilz
    Präsident der Stiftung Weltethos
    Stiftung Weltethos
    Eisenbahnstraße 1
    72072 Tübingen

    Sehr geehrter Herr Präsident,

    mit Betroffenheit haben wir vom Tod des Gründers und langjährigen Präsidenten Ihrer Stif-tung, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng, erfahren und möchten Ihnen im Namen der Bahá’í in Deutschland unser herzliches Beileid aussprechen.

    Das Lebenswerk von Hans Küng war getragen von der großen Vision einer friedlichen und gerechten Welt und der tiefen Überzeugung, dass die Religionen der Menschheit durch sein „Projekt Weltethos“ einen gemeinsamen Weg in Richtung dieser Vision finden können.

    Die Dringlichkeit der von Hans Küng formulierten Ziele des Dialogs zwischen den Religio-nen als Voraussetzung für eine Welt in Frieden und Gerechtigkeit ist in den zurückliegen-den Jahrzehnten stetig gewachsen. Die Bahá’í-Gemeinde in Deutschland hat in den letzten Jahren in verschiedenen Orten im Westen und Osten unseres Landes gerne die Gelegenheit wahrgenommen, den Geist der Ausstellung „Weltethos“ zu unterstützen und dabei auch dankbar das positive Echo hierauf erlebt. Das große Interesse am „Projekt Weltethos“ wurde zu unserer Freude von zahlreichen Bahá‘í in anderen Weltgegenden geteilt.

    Wir teilen auch aus eigener Überzeugung die Vision des Lebensprojekts von Hans Küng, dass es möglich ist, Brücken des Friedens zwischen den Religionen zu finden und auf dem Fundament ihrer ethisch-moralischen Gemeinsamkeiten eine lebenswerte Zukunft für die ganze Menschheit zu bauen. Möge es immer mehr Menschen gelingen, sich die große Ent-schlossenheit und den Mut von Hans Küng zu eigen zu machen!

    In Verbundenheit

    Saba Khabirpour, Generalsekretärin

  • Dr. med. Dorothee Elmer-Leusmann / Stuttgart

    „Ce GRAND MONSIEUR de la THEOLOGIE s´en est allé ;
    IL restera à jamais dans nos coeurs! “

    In dankbarer Verbundenheit!

  • fatemeh sadrameli, fatemehsadr@gmail.com

    prof hans Kueng war ein sehr wichtige Persoehnlichkeit fuer Welt frieden .
    ich habe das Buch Weltethos vor vielen Jahren geleen und viel davon profitiert.
    moege sein Weg weiter geht

  • Dr. Albrecht Schwarz, Agnostiker

    Im überfüllten Hörsaal hatte es jeden Montag Abend „geknistert“ als Prof. Küng im SS 2009, im Rahmen des Studium Generale, seine Vorlesung „Was ich glaube – Einführung in eine zeitgemäße Spiritualität“ gehalten hatte. Wann immer es ging hatte ich mich Montag spätnachmittags mit Bahn und Rad von Stuttgart nach Tübingen aufgemacht. Es waren tolle, geistig inspirierende, für mich zeitlebens prägende Sommerabende. Anschließend hatte ich die meisten Schriften von Küng gelesen, hauptsächlich um die gründlich durchdachten Argumentationslinien hinter seinen Schlußfolgerungen besser zu verstehen lernen (soweit dies mir als Laie überhaupt möglich war).
    Ich verneige mich mit großem Respekt vor einem (für mich) Universalgelehrten!
    In großer Verehrung,
    A. Schwarz

  • Elisabeth Ziegler-Duregger United Religions Initiative URI CC Austria

    Noch ein paar Gedanken, nach der Teilnahme an der Trauerfeier für Sie, geschätzter Herr Prof. Küng. In großer Dankbarkeit.

    An den Wegbereiter

    Ein liebender Gott

    hat Sie in die Welt geschickt,

    mit dem besonderem Auftrag,

    mit Gedanken und Worten

    sein Reich zu verkünden

    ohne Grenzen.

    Ein liebender Gott

    wird die Wunden heilen,

    die andere geschlagen haben,

    weil sie nicht wussten,

    was sie tun.

    Ein liebender Gott

    wird Ihre Worte Fleisch werden lassen

    am Planeten Erde,

    durch viele Jahreszeiten hindurch.

    Ihre unsichtbare Gegenwart

    wird überall zu fühlen sein,

    wo Menschen unter allen Zäunen hindurch

    über alle Hindernisse hinweg weiter denken,

    auf Gedankenwegen,

    die Sie bereitet haben.

    Und das ist stärker als Trost.

    Das ist die enge Verbindung von

    Himmel und Erde.

  • Ulrich von Sanden, Schulleiter Friedrich - Schiller - Gymnasium Ludwigsburg

    Wir sind sehr stolz darauf, als Weltethos – Schule Hans Küngs Ideen zu leben und weiterzugeben. Wir trauern mit allen Angehörigen.

  • Sanctus Way, Buchautor

    Prof. Dr. Küng zeigt fabelhaften Visionen auf, die eine bessere Welt ermöglichen sollten. Er hat dem Zeitgeist zu neuem Denken verholfen und damit vieleicht auch mich zu meinem Buch „Königreich der Seelen“ inspiriert. Die globalisierte Welt zeigt uns klar, ohne Zusammenarbeit und Bündelung der Kräfte, also Fusionen, gibt es keine friedliche Zukunft.
    Meine tiefe Verneigung vor soviel klarem Verstand und Standhaftigkeit.

  • Jorge Humberto Velásquez-Pomar. Médico Director de Hospital. Lima Perú

    Desde que leí por primera vez su obra traducida al español „Credo“, Hans Küng se convirtió para mí en un referente para mi vida cristiana. Todas mis inquietudes, mis críticas y dudas encontraron desde entonces una reflexión apropiada y una respuesta esperanzadora en los escritos de este gran hombre. Como quisiera haber tenido el honor de conocerlo personalmente como muchos de los que escriben aquí. Descansa en Paz Hans Küng, teólogo universal ante Dios y los hombres.

  • Dr. med. Stefan Middel, Ärztlicher Leiter des Sportmedizinischen Institutes,medicos-AufSchalke

    Hans Küng hat mich seit der Jugend begeistert, beginnend mit der Lektüre seines Buches „Christ sein“, das ich in wenigen Tagen verschlungen habe. Er hat die Brücke zwischen Philosophie und Theologie geschlagen und hat so vielen fortschrittlichen Katholiken das Verbleiben in der Kirche ermöglicht. Gern werde ich sein großes interreligiöses Projekt Weltethos unterstützen.
    R.i.p. lieber Hans Küng !

  • Saida Aderras / Freie Mitarbeiterin der Stiftung Weltethos, Studienleiterin beim Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe

    Seit meiner Schulzeit war er mein Wegbegleiter. Mein damaliger Religionslehrer, Walter Lange, hatte immer wieder Unterrichtseinheiten zu Hans Küng und dem Projekt Weltethos gemacht. Auch behandelte er Themen im katholischen Religionsunterricht, die Hans Küng behandelte und kritisierte. Die Geschichte und Entwicklung der Stiftung Weltehtos und des Projekt Weltethos haben mich von meiner Schulzeit, über mein Studium bis hin zu meinen beruflichen Tätigkeiten immer wieder begeleitet. Erst neulich habe ich einen Vortrag über ihn und das Projekt Weltethos gehalten. Für mich war er nicht nur ein katholischer Theologe sondern auch ein exzellenter Religionswissenschaftler! Er hat uns viel hinterlassen. Seine Überzeugung:
    „Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.
    Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen.
    Kein Dialog zwischen den Religionen ohne Grundlagenforschung in den Religionen“
    Immer und immer wieder. So klar, so deutlich aber keineswegs selbstverständlich.
    Möge er in Frieden ruhen.

  • Felix Bernard, Priester und Theologe

    Schade, dass es nicht mehr Theologinnen und Theologen in der Denkart von Hans Küng gibt. Er war und ist ein Jünger Jesu, der das Evangelium den Menschen verkündete und nahe brachte, in Predigt, im Dialog und Diskurs mit anderen Wissenschaftsdisziplinen, ob nun der Philosophie, den Naturwissenschaften oder der Literaturwissenschaft – manchmal so wie Paulus vor dem Areopag. Theologie und Kirche haben Hans Küng viel zu verdanken. Dieses voll anzuerkennen, wird in der Kirche sub specie aeternitatis noch etwas Zeit benötigen.

  • Christian Rösner, Qualitätsmanager i.R., Ruhpolding

    Liebe Familie Küng,
    liebes Weltethos-Team,

    auf diesem Wege – auch im Namen meiner 80-jährigen Mama – unser herzlichstes Beileid zum Weggang von Prof. Hans Küng.

    Er war der bedeutendste und prägendste deutschsprachige Konzils- und Welttheologe und ist nun in die Ewigkeit eingegangen.

    Wir wünschen Ihnen und uns allen viel Kraft und Trost in dem Gedanken, dass er jetzt in einer besseren Welt lebt und uns von dort aus auch weiterhin begleitet.

    May he rest in peace and may his memory be a blessing.

  • Henning Zierock, Society Culture of Peace

    On the death of Hans Küng

    Members of the Culture of Peace Society will mourn and commemorate this
    on April 6, 2021 deceased 93 year old Hans Küng in Tübingen. We
    remember with great respect and gratitude in encounters, discussions,
    letters and support, among other things with his book „Global Ethic“ for
    the World Social Forum in Tunis, which was and is a central role of
    understanding in various discussions in the world regions.

    We thank for the numerous global ethic speeches
    in the University of Tübingen, including with the UN
    Secretary General Kofi Annan, to whom we were able to hand over
    thousands of signatures „For a human right to peace“ through Hans Küng
    on this occasion.

    We are united by a common effort to work for a global ethic and a
    culture of peace that in cooperation with the former General Director of
    UNESCO Federico Mayor was largely initiated.

    Federico Mayor regards the work of Hans Küng as a cultural heritage and
    expresses its highest respect for a great and wise intellectual.

    For the Society Culture of Peace, Henning Zierock
    and for Federico Mayor, Fundacion Cultura de Paz, Madrid

  • Franz Morath StD aD München

    Wie ist es begreiflich, dass bei der Trauerfeier für den exzellenten und in seinem Bemühen um eine erneuerte Kirche höchst verdienstvollen Prof. Hans Küng weder der Ortsbischof noch Vertreter/Innen der Ökumene (ACK) und der Initiative Weltethos teilnahmen ?

  • Rev. Dr. John Fernandes, Mangalore, India

    The life and thought of Hans Küng has been of great significance not only to people in the West, but also in the East, particularly in Asia. As a well known Christian Theologian of our times he showed the way to an Oikumene of all Christians and to a greater Oikumene of people of all religions and world views.
    Personally, I am indebted to him for being an inspiration to my work of contact, communication and cooperation with people of other religions and of building bridges to people of other world views.

    I was privileged to meet Hans Küng personally a couple of times to discuss about interreligious dialogue. Under the auspices of the Chair in Christianity of Mangalore University, we had translated the „Declaration on Global Ethic“ into our State language, Kannada, and introduced it through a National Seminar in Mangalore in 2002.

    I am specially thankful to the „Herbert Haag Foundation for Freedom in the Church“ and its then President Hans Küng for honouring me with the Herbert Haag Award 2007.

    Our grateful tribute to Hans Küng would be our promise to him to continue on the path which he has laid down for us.

    John Fernandes
    Rtd. Professor & Head of the Chair in Christianity,
    Mangalore University, India

  • Assoc. Prof. Dr. Godrat Rafat (Consultant Geologist) / Duisburg

    Historisch läßt sich Hans Küng mit Lev Tolstoy vergleichen. Beide haben durch langes und intensives Studium von Religionen (Buddhismus, Hinduismus, Judentum, Christen, Zoroastrismus, Islam und Bahaitum) und diversen Kulturen, die Schlussfolgerung gezogen, dass alle Religionen sich im Kern auf den gleichen Schöpfer/Ursprung beziehen und deshalb kann es nur eine Religion geben. Bei allen Religionen geht es um Menschen und die Menschlichkeit. Wir müssen verstehnen, dass solange keine Einheit unter den Religionen gibt, gibt es keine Frieden und keine Sicherheit für die Menschen.

    Lebe Wohl, irdisches Leben. Ich bete um Frieden für Dich.

    Mit Respekt und Verehrung!
    G. Rafat

  • Tatzel Hermann, Dipl.-Ing.

    Ein grossartiger, brillanter Theologe mit ausgeprägter Menschlichkeit ist heimgegangen.
    Seine. vielen Bücher, die ich gelesen habe, führten dazu, dass mein Glaubensfundament gefestigt würde. Der Entzug seiner Lehrerlaubnis 1979 (zwei Tage vor dem Weihnachtsfest !) bleibt mir nach wie vor unverständlich.
    Möge Prof. Kueng nun die zeitlose Herrlichkeit Gottes schauen und Ihm Frieden und Geborgenheit zut

  • Tatzel Hermann, Dipl.-Ing.

    Mit Prof Kueng ist ein grossartiger und briilianter Theologe und Menschenverstehen von uns gegangen viele seiner Bücher, die ich gelesen habe, trugen zur Festigung meiner Glaubensüberzeugung bei.
    Dass ihm der rückwärtsgewandte Papst Johannes Paul Ii. 1979 (2 Tage vor Weihnachten!) die Lehrerlaubnis entzogen hat, bleibt mir bis heute unverständlich.
    Möge er nun eingehen in die zeitlose Herrlichkeit Gottes und bei ihm Geborgenheit und den verdientenFrieden finden.
    R.I.P.

  • Volker Sühs, Katholischer Theologe und Verlagslektor, Tübingen

    In dankbarer Erinnerung
    an Herrn Professor Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng

    Als ich in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre zum Hauptstudium an die Katholisch-Theologische Fakultät nach Tübingen kam, war Hans Küng bereits emeritiert, zudem durfte er seit 16 Jahren nicht mehr im Namen der katholischen Kirche Theologie lehren. Dennoch war mein Weg nach Tübingen ganz wesentlich durch ihn und seine Theologie mit angestoßen, hatte ich doch während der ersten meiner theologischen Semester an anderen Studienorten seine Schriften geradezu „verschlungen“. Andere lasen während zu absolvierender Exerzitien die von unserem Spiritual empfohlenen geistlichen Schriftsteller, die mir aber in meiner damaligen Lebensphase herzlich wenig zu sagen hatten. Ich las stattdessen von Hans Küng „Die Kirche“ – und war gefesselt von dieser biblisch und theologisch fundierten Sicht der Kirche. Für mich eine wahre Befreiung und unverändert aktuell bis heute!
    Besonders dankbar bin ich dafür, dass ich dann Hans Küng unter anderem in Studium Generale Vorlesungen, etwa „Naturwissenschaft und Religion“ oder „Was ich glaube“, im Hauptseminar „Weltethos im gesellschaftlichen Dialog“ und als Priester in Gottesdiensten erleben durfte.
    Neben Hans Küngs Büchern sind diese persönlichen Begegnungen für mich besonders tiefe Momente theologischer und geistlicher Inspiration geworden, die ich nicht vergessen werde und die mich geprägt haben auf meinem eigenen theologischen Weg.
    Danke, lieber Herr Professor Küng!

  • Michael Längle/VKRF Freiburg - Verband der kath. ReligionslehrerInnen in der Erzdiözese Freiburg

    Für viele Kolleginnen und Kollegen im Religionsunterricht waren und sind die Themen und Projekte von Hans Küng wichtige Quellen, die den Unterricht bereichern und den Horizont erweitern. Unzähligen hat Hans Küng wie kein zweiter hier einen wichtigen Dienst erwiesen.
    Ich selbst habe in seinem Institit für ökumenische Forschung in Tübingen zwei äußerst fruchtbare Semster verbracht.
    Wir vom VKRF zollen der Lebensleistung von Hans Küng Respekt und verneigen uns vor einem großen Ökumeniker!
    Möge er das schauen, was er selbst geglaubt hat.

  • Dr. Elke Zapf, Studiendirektorin, Fachberaterin Interkulturelle Kompetenz, Französisch, Betriebswirtschaftslehre, Leitung worldlab im Auftrag des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

    Gemeinsame Werte vermitteln – Grenzen überwinden – Menschen verbinden

    Es ist traurig, dass ein so großartiger Vor-Denker von uns gegangen ist. Seine Idee des den Globus umspannenden, die Menschen verbindenden Weltethos ist aktueller denn je.

    Ich bin sehr dankbar und freue mich, dass ich die Gedanken von Hans Küng im Rahmen der Konzeption des worldlab über die Kooperation der Stiftung Weltethos mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in die Unterrichtssituation der Schulen tragen kann. So können wir junge Menschen dabei unterstützen, ihre Kompetenzen in den Bereichen Vielfalt, Wertedialog und demokratisches Handeln zu erleben und zu erweitern.

    Dr. Elke Zapf

  • Dr. H. (Bert) de Leede, Rektor von dem Theologischen Seminarium Hydepark der Protestantischer Kirche in den Niederlanden von 1994 bis 2007..

    Am 7. Februar 2001 verteidigte ich meine Dissertation Waarachtig mens-zijn: sterven of streven. In gesprek met Hans Küng over de verhouding van christen-zijn en modern mens-zijn. Auf Deutsch: Wahrhaftes Mensch-sein: sterben oder streben. Im Gespräch mit Hans Küng úber die Verhaltnis (Verbinding) zwischen Christ-sein und modernes Mensch-sein.

    Ich gedenke Küng mit grossem Respekt und mit Dankbarkeit!

  • Schulgemeinschaft der Lessing-Schulen Stuttgart

    In tiefer Betroffenheit haben wir vom Tode Dr. Hans Küngs erfahren.

    Mit seinem Tod verliert unsere Gesellschaft einen Menschen, der sich sein ganzes Leben für ein friedliches Miteinander einsetzte.

    Durch seine Idee des Weltethos verband Dr. Küng Menschen aus allen Religionen und humanistischen Weltanschauungen auf der Basis gemeinsamer Werte miteinander – ein Projekt der Verständigung aller Menschen aus diversitären Hintergründen.

    Er engagierte sich für den Frieden und Dialog zwischen den Religionen und somit zwischen den Nationen.
    Dr. Küng ist und bleibt einer der wichtigsten und bedeutendsten Wegbereiter des Weltfriedens.

    Wir betrauern Ihren Verlust und möchten Ihnen unsere tiefste Anteilnahme aussprechen.

    Der Körper geht, aber die Gedanken bleiben. Wir wünschen uns als Schulgemeinschaft, dass Dr. Küngs Ideen und vorausschauenden Gedanken weiterhin für ein harmonisches und friedvolles Leben beitragen – auch in unserer schulischen Arbeit.

    Möge Dr. Küng in Frieden ruhen.

    Mit aufrichtigem Mitgefühl

    Schulgemeinschaft der Lessing-Schulen Stuttgart

  • Ari van Buuren, Krankenhauspfarrer iR, Berater der URI in den Niederlanden; avanbuuren2@upcmail.nl

    Sein Weltethos hat mich sehr inspiriert. Dies auch in meiner Arbeit als Haupt der Abteilung Interreligioser Spiritual Care in der Uniklinik Utrecht. Es war unvergesslich ihn zu begegnen auf dem Parliament of World’s Religions Juli 2004 in Barcelona.

  • Walter Siegfried, Zofingen

    Unvergesslich vor etwa 60 Jahren: sein resolutes Auftreten vor seinen eigenen Kollegen in der Kirche Sursee, in die wir alle umzogen, weil der im Kirchgemeindehaus für seinen Vortrag in der Heimat vorgesehene Raum die Interessierten schon eine halbe Stunde vor Beginn nicht mehr zu fassen vermochte!

  • Gabriele Vogler-Stump, Lehrerin a.D.

    Das Verbindende in allen Religionen und Weltanschauungen zu finden und zu verbreiten, ist der einzige Weg, um Menschen dieser Welt zu versöhnen, zu verbinden und aus der ewigen Spirale von
    Rechthaberei, Streit, Krieg… um den rechten Glauben herauszuführen.
    Dass Hans Küng es geschafft hat, mit seinem „Weltethos“ einen Weg dazu aufzuzeigen, macht ihn unsterblich. Er hat mir wieder Hoffnung gegeben, dass es möglich ist, das Trennende aufzuheben und das Verbindende zu fördern.
    Dafür bin ich ihm immer verbunden und dankbar!

  • Gerhard Fehrenbacher

    Auch ich bin Hans Küng sehr dankbar und bedauere, dass ich an der Trauerfeier nicht teilnehmen konnte. Hans Küngs zweite Heimat ist fast meine Nachbarstadt. Es schmerzt, dass auch meine Diözese, in deren Mitte er arbeitete, ihn nicht hinreichend geschätzt hat.

    Gerhard Fehrenbacher, Balingen

  • Benedikta zu Stolberg, Husum

    Danke, Hans Küng. Ihre hoffnunggebende, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung in der Vielfalt aufrufende Stimme hat mich in Zeiten des Zweifelns (die nicht vorüber sind) immer wieder darin bestärkt, mich weiterhin mit der katholischen Kirche auseinanderzusetzen und mich für Toleranz und eine Begegnung mit dem/der Nächsten auf Augenhöhe einzusetzen. Ihr Mut, Engagement und Geist bleibt für mich unvergessen, sie wird auch weiterhin den Weg weisen.
    Benedikta zu Stolberg

  • Joseph Thali, Diakon / em. Gemeineleiter

    Eine besondere Anektote: Das Furore machende Werk „Unfehlbar? Eine Anfrage“habe ich in Zeitungspapier eingebunden, jeweils auf den Nachtwachen in Castelgandolfo, in der damaligen Sommerresidenz von Paul VI. gelesen. Ich war in dieser Zeit, 1971, Schweizergardist.
    In der Studentenzeit in Freiburg i.B. hatte ich mehrmals mit ihm Kontakt als Fachschaftssprecher der theologischen Fakultät. Es ging auch um die Rolle unseres damaligen Dekans und späteren Kardinals, Karl Lehmann, in der causa Küng.
    1996 war ich an Auffahrt an einer Arena-Sendung im TV CH. Es ging um die Zukunft der Kirche. Spannend diese Sendung 25 Jahre danach anzuschauen.

  • Rolf Schmitter - Stiftungsrat Weltethos Schweiz

    Hans Küng hat mich mit seiner Gradlinigkeit und seinem Mut sehr beeindruckt. Mit grosser Dankbarkeit für sein Wirken zugunsten einer Verbesserung der respektvollen Zusammenarbeit von Religionen und Nationen trage ich meinen bescheidenen Teil bei im Rahmen der Stiftung Weltethos Schweiz.

  • Hans Küngs Buch ,,Existiert Gott?“, sein Geist und seine jahrzehntelange Beschäftigung mit Theologie waren für mich immer faszinierend.
    Ich werde für Sie beten, lieber Herr Küng. Sie gaben mir Kraft, haben mir geholfen. Ich werde für Ihr Erbe mit Jesus im Himmel beten.
    Wir sehen uns auf der anderen Seite. AMEN!

  • Alberto Wagner-Cevallos (Ecuador), Ing. Technische Chemie-Darmstadt

    Danke, Hans Küng, dass du die Christo-Lehre vom Synkretismus befreit und uns gegeben hast.

  • Heiner Buchen, Pastoralreferent

    Hans Küng hat, gemeinsam mit vielen Mitstreiter_innen, die Kirche zur Welt hin geöffnet. Die notwendige Grenzüberschreitung war ihm ein schmerzliches Vergnügen. Er hat meine Generation von Theologinnen und Theologen und mich selbst, ermutigt Position zu beziehen: Zu sagen, was Sache ist und zwar begründet und engagiert.
    Danke Hans Küng.

  • Norimasa Fujimoto, Japan

    Vielen Dank für Ihr Streben um den Glaube und die Wahrheit!
    Das Weltethos und Ihre Werke für Christologie und Weltfrieden haben die entscheidende Bedeutung für die Zukunft.

    In hoher Verehrung
    Norimasa Fujimoto

  • Doris Kaiser - Religionslehrerin

    Sehr geehrter Herr Professor Küng,

    ich möchte Ihnen – hoffend, dass Sie uns Sterbliche von da aus, wo Sie jetzt sind, wohlwollend begleiten – ganz herzlich für Ihre unermüdliche Arbeit am Weltethos danken, Sie haben mir sehr viel Hintergrundwissen und Verständnis für andere Religionen vermittelt. Möge Ihr guter Geist, der in Ihrem Projekt gegenwärtig ist, weiterwirken! Und auch, was Ihre Standhaftigkeit gegenüber Rom betrifft, sind Sie mir ein großes Vorbild! Vielen Dank!

    Ich hoffe, dass dort, wo Sie jetzt sind, das gefunden haben, was Sie sich erhofft haben … Ihre Doris Kaiser

  • Danke, dass es diesen tollen Menschen gab! Der uns Theologie und Religion „zum Anfassen“ gab. Der mutig und klar aussprach, was Glaube und Sinn heute bedeutet – und was nicht. Der uns so viel Inspiration gab, wie wir als Menschheitsfamilie in eine gute, nachhaltige Zukunft gehen können.
    – Danke, Hans Küng!

  • Beck Herbert Dr. rer. nat.

    Zu spät! Er, Prof. Dr. Küng, lebt nach 93 Jahren nicht mehr und ich, 89, wollte mit ihm in Kontakt treten, da er ebenfalls der derzeitigen kathol. Kirche so kritisch gegenüberstand. Was bibelforschende Menschen bewegt, ist für Katholiken die Frage: ‚Ist die jetzige katholische Kirche, die Kirche, die Christus gewollt hat! Wie kam es dazu, dass sich die katholische Kirche zu dem entwickelte, was sie jetzt ist? Die christliche Religion ist die einzige universalistische Religion überhaupt: Ihr Gründer, Christus, hat gemäß des Auftrags seines Vaters mit seiner Menschwerdung und seinem konsequenten Weg bis zur Kreuzigung, dem himmlischen Vater die Chance gegeben, sich durch die Auferweckung des Sohnes als der wahre, allmächtige Gott zu offenbaren und damit zugleich die menschliche Ursehnsucht zu stillen, dass der Tod nicht das Letzte ist. Jeder, der so an Christus glaubt, wird das ewige Leben haben. In dieser Frohbotschaft getröstet, werden wir Gläubigen uns alle wiedersehen – auch mit Hans Küng.

  • Renate Aßmann Lehrerin i. R.

    Ich habe ihn sehr geschätzt und seine Vorträge und Bücher mit Interesse gehört und gelesen. Ich bin froh, dass sein Gedanke des Weltethos weitergeführt wird.

  • Ruth Kallenberger-Voney

    Meine Eltern kannten die Familie. Er war ein Freund zu meinem Cousin. Er hat ein heisses Eisen angfasst mit dem Buch „Unfehlbar.“ Aber er hat die Dinge beim Namen genannt. Dass die Kirche ihm die Lehrbefugnisse entzog verstehe ich nie. Er hat auch das 2. Vatikanische Konzil angesprochen. Er blieb der Kirche treu und er wollte eine neuere Kirche, die in diese Zeit passt. Die katholische Kirche sollte einen Schritt vorwärts tun. In meinem Sinne blieb sie im Mittelalter stecken. Eine Hierarchie der Männer. Und die Aussage kein Frieden unter den Religionen, kein Friede unter den Menschen beweist sich immer wieder. Ich bleibe diesem grossen Theologen sehr verbunden und achte seinen Mut und seinen Glauben.
    Hans Küng ruhen Sie in Frieden.

  • Dr. Stephan Kinnemann

    Einer der ganz Großen, dessen Gedanken und Ideen (zu) weit in die Zukunft gingen, ist nicht mehr. Die Menschheit ist derzeit nicht bereit, das Konzept des Weltethos zu bedenken, geschweige denn umzusetzen. Aber vielleicht wird es folgenden Generationen, getrieben von den immer weiter wachsenden Problemen und Konflikten unserer Erde, gelingen. Ich selbst bin dankbar, Hans Küng persönlich erlebt zu haben. Er ruhe in Frieden!

  • Etwas später – habe erst jetzt das Kondolenzbuch für Hans Küng entdeckt und möchte mich an dieser Stelle für die Broschüre zur Trauerfeier bedanken.
    Diese Trauerfeier war eindrucksvoll, würdig und nachhaltig in Wort und musikalischen Beiträgen.
    Hans Küng habe ich von 1965 bis 1968 in Tübingen als Professor erlebt und durfte ihn auch persönlich kennenlernen. Ihm verdanke ich – seinem Rat und seiner Ermutigung – „Sie werden als Laientheologe gebraucht!“ – dass ich das Theologiestudium fortgesetzt habe und mit dem Diplom abschließen konnte. Unvergesslich, wie er sich mutig den Studentenprotesten stellte, während Josef Ratzinger sich nach Regensburg zurückzog.
    Hans Küng wird uns auch in Zukunft noch daran erinnern, was auf dem Spiel steht. Seine Rehabilitierung ist gleichsam durch die gegenwärtige Situation der Kirche erwiesen. Hoffen wir mit ihm, dass es doch noch wahr wird: Ecclesia semper reformanda est!

  • Dr. Volkmar Hirth, Dozent und Pfarrer I. R.

    Die Gedanken Hans Küngs zum Weltethos waren waren und bleiben mir stets wichtig, ob in der Gemeinde oder in der Lehre oder auch ganz persönlich. Ich danke Gott für dieses durch Hans Küng vermittelte Geschenk. Er ist im Frieden Gottes, nach dem wir alle streben.

  • Stephan von Arx, Arzt CH4528 Zuchwil

    Dem selbstständigen philosophischen und religiösen Denker Hans Küng zollte ich immer hohen Respekt. Sein beharrliches Weiterschreiten zu Gunsten eines globalen Ethos mit dem Ziel von Frieden unter den Religionen und Frieden unter allen Menschen ist bewundernswert – und leider auch in Zukunft dringend nötig. Sein Umgang mit den Oberen seiner theologischen Herkunft war immer fair aber beharrlich. Er hat nicht aufgehört, auf Mängel, unnötige Verletzungen und lieblose Missachtung der Bedüfnisse der Menschen verursacht durch das Handeln und Denken von vielen Männern im römischen Kaderpersonal, anständig aber ständig hinzuweisen. Ein grosser philosophisch und theologisch vorbildlicher Denker ist leider von uns gegangen. Seine vielen Bücher mit visionären Entwürfen und Vorschlägen sind geblieben. Aufgeschlossenen Katholiken hat er geholfen, trotz viel Leiden am Auftreten dieser Kirche, „dabei“ zu bleiben. Hans Küng hat eine „Road map“ entworfen, wie die Meschen auch ohne „römischen“ Katechismus den Weg zur Transdenz finden und gehen. können. Dafür sei ihm Dank.

  • Andreas Wiedenmann, Pfarrer an der Martin-Luther-Kirche Ulm

    1980 schrieb ich meine Abiturprüfung im Fach evangelische Religion über einen Text von Hans Küng. Ein Jahr später durfte ich in seiner Nachbarschaft in Tübingen als Student wohnen. Natürlich hörte ich dann in den nächsten Jahren alle wichtigen Vorlesungen von ihm, die mich bis heute in meiner theologischen Existenz prägen. Danke für die hohe Kunst (und Mühe), gute Theologie für das 21. Jahrhundert so ökumenisch über viele Jahre hindurch immer wieder neu zu formulieren und überzeugend zu vermitteln.

  • Dr. iur. Manuel Brandenberg, Rechtsanwalt und Notar, Zug, Schweiz

    Sehr geehrte Trauerfamilie
    Sehr geehrte Damen und Herren

    zum Tod von H. H. Prof. Dr. Hans Küng möchte ich Ihnen aufrichtig kondolieren. Anlässlich einer Hl. Messe in Bad Schönbrunn, Menzingen, Zug, durfte ich ihn vor rund 10 Jahren persönlich erleben. Ungeachtet aller theologischer Meinungsverschiedenheiten glaubte ich einen treuen katholischen Priester Jesu Christi zu erleben, was mich berührte. R.I. P. .

    Mit stillen Grüssen aus Zug
    Manuel Brandenberg

  • In den letzten drei Monaten habe ich mich sehr intensiv mit den Ideen von hans Küng beschäftigt.
    Schade, dass icj erst so spät Zeit und Muße für diesen Menschen gefunden habe. Ein Vorbild für Haltung und Energie. Sein Werk Weltethos ist dabei noch wichtiger als der Dialog mit der (verlorenen, verlogenen) katholischen Kirche.
    Hoffentlich finden noch viele Menschen den weg zu den Gedanken dieses großen Denkers.

  • Valter Rodrigues da Silva, cristão leigo, bibliotecário, São Paulo-Brazil

    Lamento muito pela partida do professor Hans Küng. Seus livros mudaram minha visão de mundo, minha visão de igreja e de estar no mundo respeitando as diferentes religiões, culturas e sociedades. Com ele aprendi melhor a procurar o ponto comum entre as culturas. Só assim haverá paz. Seu projeto de Ética Global (Global Ethic Project) será um farol para as gerações vindouras. Muito obrigado, professor Hans Küng. Que Deus o abrace. Até breve!

  • Harald Evers, Rechtsanwalt, Dresden

    2001 bin ich ihm rein zufällig im Rahmen der Wiener Vorlesungen im Festsaal des Wiener Rathauses begegnet und habe danach viel gelesen und ein wenig weitergegeben.

    Ich bin sehr dankbar für die vielen Anstöße, vor allem sein gelebtes Vorbild und glaube, er hat viele Menschen, viele Menschen auf der ganzen Welt geprägt. Und ich bin sehr traurig.

    Möge seine Saat aufgehen in einer sich verzettelnden Welt. Ich bin sehr froh, über die ihm immer und auch in der Krise wohlgesonnene Haltung Tübingens und Baden-Württembergs. Und finde es sehr versöhnlich, dass Papst Franziskus Grüße und brüderliche Segenswünsche in christlicher Gemeinschaft übermitteln ließ. Er war eine Lichtgestalt, die zu viel Orientierung und Versöhnung verhalf. Ich bin sehr dankbar.

  • Jorge Julian Sanchez Martinez

    Una perdida humana irreparable, pero nos deja un legado en el que la Humanidad encontrará luz en siglos a la pregubtas eternas y claves de la existencia humana, maxime en el prólogo historico de cambio de era en el que la Humanidad está. Gracias por todo, en nombre mio y de mis descendientes. Confianza! El prologo a todo sentido existencial… De nuevo, gracias

  • Dr. Ursula Ruthemann

    Hans Küng war für mich stets ein Vorbild für den Umgang mit Religion und mit gesellschaftlichen Sachzwängen. Weil er geradlinig war, Werte über die Institutionen gestellt hat, die sie angeblich vertreten, der mutig und unbeirrbar auch gegen den Strom des Zeitgeistes geschwommen ist, wo es nötig war, der gründlich hingeschaut hat, bevor er sich eine Meinung gebildet hat. Und das mit einer sympathischen Bescheidenheit. Er lebt weiter, solange wir seine Gedanken weiter tragen in diese Welt, seine Bücher lesen, seine Gedanken weiterdenken und seine Stiftung unterstützen.

  • Schulgemeinschaft der Pestalozzischule Stuttgart

    Mit großem Bedauern haben wir vom Tod Hans Küngs erfahren.
    Wir achten und schätzen sein Lebenswerk, insbesondere seinen Weltethosgedanken, ungemein und führen diesen von Herzen gerne an unserer Schule fort.
    Die gesamte Schulgemeinschaft der Pestalozzischule Stuttgart

  • Jens Hohmann, ev. Pastor und Religionslehrer

    Danke für ein wahrhaftiges, modernes Sprechen von Gott und Jesus Christus im Kontext der Weltreligionen, welches gerade auch jungen, kirchenfernen Menschen von heute vermittelbar ist!

  • Prof. Dr. Rafael Bustos

    It’s a great loss to all of us. Prof. Hans Küng will remain a deep influential person for many people. I personally use his works on Judaism-Islam-Christianity in my classes, they are all precious intellectual pieces. His purpose to unite the people through a Global Ethic is commandable and worth supporting it. I am glad to teach that to my students and confident that the Parliament of World Religions will pursue Hans Küng’s life-time mission.